Unterwegs im Salzburger Land

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Eine Fünftagesfahrt der ganz besonderen Art erlebten die Alpenfreunde Ockstadt. Mit einem »Lions Coach«-Bus fuhren sie nach Großarl. Das Bergdorf ist in Ockstadt sehr bekannt, denn die Großarler waren 2008 zum 75-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt mit zwei Bussen gekommen.

Eine Fünftagesfahrt der ganz besonderen Art erlebten die Alpenfreunde Ockstadt. Mit einem »Lions Coach«-Bus fuhren sie nach Großarl. Das Bergdorf ist in Ockstadt sehr bekannt, denn die Großarler waren 2008 zum 75-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt mit zwei Bussen gekommen.

Franz und Maria Reimche hatten mit dem Ausflugausschuss ein tolles Programm zusammengestellt, das auf der Hinfahrt schon mit dem Besuch des Hans-Peter-Porsche-Traumwerks begann, mit dem sich Hans-Peter Porsche, ein Enkel des berühmten Automobil Pioniers Ferdinand Porsche, einen lang gehegten Traum erfüllte. Vor der eindrucksvollen Kulisse der Berchtesgadener Berge an der A 8 gelegen, ist in diesem 2015 eröffneten Werk die weltgrößte und wertvollste Blechspielzeugsammlung aus den Jahren 1860 bis 1930 zu sehen.

Das Vier-Sterne-Hotel »Auhof« in Großarl war dann der Ausgangspunkt für Tagesfahrten und Wanderungen. Früh los ging es bereits am nächsten Tag, als man als erstes den 1970 eröffneten Salzburgring anfuhr. Laut war es, denn an diesem Wochenende war ein Rennen für historische Fahrzeuge angesetzt und das Herz vieler Rennsportfans schlug höher beim Anblick der getunten BMW, Opel und Ford Mustang früherer Zeiten.

Es wurden Trainingsläufe gefahren und kein geringerer als Willi Siller, der bekannte Zakspeed-Fahrer und Top-Fahrer der Formel 3 früherer Zeiten sowie ein begehrter »Schrauber« unter anderem für James Hunt, Jody Scheckter oder auch Niki Lauda, führte die Besucher durch das Fahrerlager und erzählte viele Storys und Anekdoten.

War es am Morgen noch laut, so stand am Nachmittag mit einer Schiffsfahrt auf dem Wolfgangsee von St. Gilgen nach Strobl, vorbei am berühmten »Weißen Rössl«, Erholung und Ruhe auf dem Programm.

Am nächsten Tag ging es bei bestem Bergwetter in die Berge. Die nahe gelegene Bergbahn brachte die Alpenfreunde in kurzer Zeit auf fast 2000 Meter Höhe zum Kreuzkogel, und von dort wanderte man zur »Zapfenhütte«, wo man bei bester Fernsicht österreichische Schmankerl genoss.

Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Alpenfreunde am nächsten Tag, der vom Busfahrer Franz Reimche alles abverlangte. Zunächst ging es über die alte Tauernstraße vorbei an Altenmarkt, Radstadt hoch in den höchstgelegenen Wintersportort Obertauern und von dort hinab nach Katschberg, Eisentratten in das Malta-Tal zur Mautstraße, wo wegen der Größe des Busses ein Lotse einstieg, denn es ging 14 Kilometer über die sehr schmale und enge Passstrasse durch enge und niedrige Tunnels 1000 Höhenmeter hoch zur Kölnbreinsperre. Imposant die 200 Meter hohe, 41 Meter breite und 626 Meter lange Staumauer, die man bei der Führung auch von innen bestaunen konnte.

Der Kölnbreinstausee hat eine Länge von 4,5 Kilometern, eine Wasserfläche von 2,55 Quadratkilometern und 200 Millionen Qubikmeter Wasserinhalt. Ein imposantes Bauwerk, wobei der »Airwalk« an der Sperrmauer eine atemberaubende Sicht von der Glasplattform auf die Berggipfel zulässt.

Zurück ins Hotel ging es dann über die Tauernautobahn und durch den Katschbergtunnel. Am nächsten Tag hieß es dann schon wieder Koffer packen.

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