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Umweltschutz und Bastelarbeiten

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Wetteraukreis (pm). Aus Müll wird Kunst: 20 Kinder haben in wetterfester Kleidung und mit Handschuhen den Verpackungen, Plastikbechern und sonstigem Müll in der Natur den Kampf - oder eher die Kunst angesagt. Auch in der dritten Woche hat die Jugendpflege 4.0 den Ferienspiel-Kindern wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten. Bei den Veranstaltungen der Kommunen Florstadt, Reichelsheim, Echzell und Wölfersheim ging es jedoch nicht nur ums Basteln - sondern auch um den Umweltschutz.

Kunst aus Müll

Dem Dauerregen zum Trotz, sammelten die jungen Umweltschützer am ersten Tag des Projekts Unrat von den Wegen und aus den Gebüschen Wölfersheims. Am zweiten Tag bastelten die Kinder daraus kleine Skulpturen. Mithilfe von Werkzeug, Heißklebepistolen und einer Menge Farbe wurde aus dem Müll schließlich nachhaltige Kunst geschaffen.

Am letzten Tag des Projekts stimmten die Kinder über die Botschaft ab, die sie gerne an ihre Mitmenschen weitergeben möchten. Anschließend formten sie aus dem noch nicht verarbeiteten Müll den Schriftzug »Stoppt die Müllflut!«. Das große gemeinsame Kunstwerk wird in den nächsten Wochen am Wölfersheimer See ausgestellt. Die kleinen und großen Künstler wollen so darauf aufmerksam machen, dass viele Dinge in der Natur landen, die dort gar nicht hingehören. Die Kinder hoffen darauf, dass sie damit das Umweltbewusstsein der Betrachter stärken, wie die Jugendpflege 4.0 mitteilt.

Neben dem lehrreichen Programm kam jedoch auch der Spaß nicht zu kurz. So konnten am Montag sieben Teilnehmerinnen zusammen mit Valentina Kelm und Franziska Müller-Lotz lernen, bunte Blumenkränze für das Haar zu binden. Wie auch schon in der zweiten Woche, gab es auf »Michelles Pony-Club« in Leidhecken Hühner, Schweine, Kühe und Ponys zu sehen. Außerdem kam Daniela Stelz mit dem Jugendpflegebus zum Funpark in Echzell - dort verzierten die Kinder Kerzen mit Serviettentechnik.

Das Angebot »Bastelnachmittag für Mädchen« fand am Dienstag gleich zweimal statt. Insgesamt 16 Mädchen konnten aus verschiedenen Materialien eigene Kunstwerke herstellen. Neben dem Bemalen von Leinwänden war das Kreieren von Windspielen und Traumfängern besonders gefragt.

Am Mittwoch und Donnerstag erfuhren die Teilnehmer alles »rund um den Hund« - mit Elke Kriegck und Hündin Piri. Gemeinsam konnten die Kinder das Verhalten eines Begleithundes erforschen und sehen, was dieser sogar besser als der Mensch kann. Der Wettergott meinte es gut mit 13 Teilnehmern, die mit Daniela Stelz am Mittwochnachmittag eine Inlinertour rund um den Wölfersheimer See machten.

Zum Abschluss der dritten Woche konnten insgesamt zehn Kinder aus alten Blechdosen, bunten Federn und vielen Perlen eigene Windspiele basteln. Und am Nachmittag wurde es am Wölfersheimer See schließlich ganz heiß: Denn trotz des wechselhaften Wetters lernten die Kinder und Jugendlichen ganz ohne Hilfsmittel wie Feuerzeug oder Streichholz, ein Feuer zu machen. Darin wurden dann kleine Kunstwerke gebrannt, und zum Abschluss der dritten Woche gab es noch Stockbrot am Lagerfeuer.

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