Evelyn Weiß und Klaus-Dieter Rack (r.) informieren sich am Stand von Klaus Schwing.
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Evelyn Weiß und Klaus-Dieter Rack (r.) informieren sich am Stand von Klaus Schwing.

Umsatzfreuden auf dem Wochenmarkt

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Friedberg (pm). Auf dem Wochenmarkt weitermachen, »solange man uns lässt« - das hatte Klaus Schwing aus dem Team von Obst-Theis im März dem WZ-Reporter gesagt. Der Assenheimer Schwing konnte bis heute ohne Unterbrechung seine Waren auf dem Wochenmarkt anbieten.

»Wir konnten unseren Umsatz hier auf dem Markt verdoppeln«, berichtete Klaus Schwing den Friedberger SPD-Kommunalpolitikern Stadträtin Evelyn Weiß, Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus-Dieter Rack und stellvertretendem Stadtverordnetenvorsteher Erich Wagner bei deren Info-Gespräch an seinem Marktstand.

Laut Schwing dürften alle Beschicker während der Corona-Krise auf dem Wochenmarkt diese Erfahrung gesammelt haben. »Die Leute kaufen nach eigener Aussage lieber hier an der frischen Luft unter Einhaltung des Abstands als in den geschlossenen Räumen von Supermärkten« - und sie sind ihren Händlern hier zum Teil seit Jahrzehnten treu.

Weggebrochen ist Schwing und seinen Beschäftigten das Geschäft mit vielen Gastronomiebetrieben, die zwei Monate schließen mussten und keinen Warenbedarf hatten. Hier nehmen die Bestellungen und Lieferungen erst allmählich wieder Fahrt auf.

Ist der Familienbetrieb Obst-Theis seit fünf Jahrzehnten Dauerbeschicker auf dem Wochenmarkt, so bringt es Blumenhändler Kai Späth aus Rockenberg auf 30 Jahre Markt-Anwesenheit in Friedberg. Nachdem zu Beginn der Krise und der Grenzschließung zu den Niederlanden Millionen Blumen auf den dortigen Märkten haben vernichtet werden müssen, sind die Geschäftsbeziehungen seit Längerem wieder intakt. »Doch die Ware ist teurer geworden«, sagte Späth. Er hat in den vergangenen drei Monaten dennoch höhere Umsätze mit seinen Blumen verbucht. FOTO: PM

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