Über 2000 Interessierte machen sich digital schlau

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Friedberg/Gießen (pm). »Es freut uns sehr, dass die digitalen Hochschulinformationstage so gut besucht waren und reibungslos verliefen.« Sarah Stolle von der Zentralen Studienberatung war hochzufrieden mit den beiden Informationstagen für Schülerinnen und Schüler, die die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in diesem Jahr online angeboten hatte.

Über 2000 Interessierte besuchten mithilfe der Webmeeting-Software »Zoom« die Programme in Gießen, Friedberg und Wetzlar.

Um Studieninhalte, -voraussetzungen und Berufsaussichten ging es in Vorträgen der Fachbereiche am Vormittag. So konnten an die 100 Gäste am Gießener Fachbereich Elektro- und Informationstechnik Vorlesungen über das »Abenteuer Weltraum«, das »Internet of Things« oder über die Frage »Wie funktioniert ein Segway?« verfolgen. Stark gefragt waren auch Architektur, Betriebswirtschaft und die Informatikstudiengänge mit Besucherzahlen zwischen 150 und 200.

Knapp 40 Teilnehmer meldete der Studiengang Logistikmanagement in Friedberg. Prof. Fabian Tjon hob besonders die rege Beteiligung der Gäste im Chat hervor. Positiv überrascht von der Resonanz und dem Engagement der Schülerinnen und Schüler war auch Prof. Claus Breuer, der die Friedberger Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik vorstellte. »Wir freuen uns, dass die jungen Leute das Angebot wahrnehmen. Gerade in diesen Zeiten, in denen einige Branchen Probleme haben, ist es sehr wichtig zu verdeutlichen, dass Absolventen der klassischen Ingenieurwissenschaften noch immer stark gesucht sind und weiter sein werden.« Dies zu vermitteln, sei eine gesellschaftliche Aufgabe der Hochschule, machte Breuer deutlich.

Hybride Form künftig denkbar

Zentrale Veranstaltungen am Nachmittag ergänzten die Fachprogramme. Dabei ging es etwa um Bewerbung und Einschreibung, Studienfinanzierung und Auslandsaufenthalte. Lena Bamberger von der Zentralen Studienberatung zog ein positives Fazit der digitalen Hochschulinformationstage, die die THM erstmals statt eines Campusbesuchs angeboten hatte. Elemente davon seien auch nach Corona interessant. »Ersetzen werden wir die analoge Veranstaltung sicher nicht. In Zukunft sind jedoch hybride Formate, also Mischformen aus digitalen und analogen Angeboten, bei der Studienorientierung denkbar.«

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