Keine schlechte Figur macht Bürgermeister Dirk Antkowiak beim ersten Aufschlag auf dem Sandplatz der neuen Dorheimer Tennishalle. FOTO: LONI SCHUCHARDT
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Keine schlechte Figur macht Bürgermeister Dirk Antkowiak beim ersten Aufschlag auf dem Sandplatz der neuen Dorheimer Tennishalle. FOTO: LONI SCHUCHARDT

Traglufthalle für den Tennisclub

  • vonHarald Schuchardt
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Friedberg-Dorheim(har). Bisher ruhte beim Tennisclub 1980 Dorheim im Winter der Spielbetrieb. In diesem Jahr ist dies anders. Am Samstag wurde die wenige Tage zuvor mit der Unterstützung von mehr als 30 Vereinsmitgliedern errichtete hochmoderne Traglufthalle mit zwei Sandplätzen offiziell eingeweiht. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Klubs mit Tennis Move von Marco Kaestle, einer der größten Tennisschulen im Rhein-Main-Gebiet, und dem ehemaligen Weltklassespieler und Trainer Jürgen Faßbender als Investor und Betreiber.

"Wir haben es geschafft, schauen sie es sich an", sagte ein sichtlich stolzer TC-Vorsitzender Heinrich Goldbach, nachdem er eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßt hatte, darunter Dr. Wolfgang Kassing, den Ehrenpräsidenten des Hessischen Tennisverbands, und Bürgermeister Dirk Antkowiak. Ein ganzes Jahr habe man "geackert" und trotz Corona das Ziel Tennishalle nicht aus den Augen verloren, sagte der Vorsitzende, der dem Bürgermeister und den Stadtwerken sowie allen beteiligten Firmen für die hervorragende Zusammenarbeit dankte.

Treffsicherer Bürgermeister

"Mit Jürgen Faßbender und Marco Kaestle werden wir die Zukunft gestalten", betonte Goldbach. Dessen Dank gab Dirk Antkowiak zurück. "Ich danke und gratuliere Ihnen, aber auch uns selbst und allen Friedbergern zu diesem rundum gelungenen Gemeinschaftsprojekt", sagte das Stadtoberhaupt. Marco Kaestle übergab im Namen aller Mitarbeiter von Tennis Move eine Spende von 1000 Euro an den TC Dorheim. "Ohne Jürgen Faßbender wäre das Projekt nicht zustande gekommen", betonte Kaestle, der die "Dorheimer Allianz-Arena" (Antkowiak) als "Win-win-win-Situation" und ideale Konstellation für alle Beteiligten sieht, um ganzjährig optimales Tennistraining anbieten zu können.

Ein Dank ging auch an die Architekten Ulrich Ackva und Dieter Olthoff. "Wir wollen mit der Stadt auf jeden Fall in sehr guter Verbindung bleiben", sagte Faßbender, der sein Grußwort nutzte, um zahlreiche langjährige Weggefährten aus seiner aktiven und passiven Zeit zu begrüßen und den zahlreichen Gästen humorvoll vorzustellen. Das wohl schönste Lob des Nachmittags hatte der 72-Jährige, der mit Ehefrau Petra und seiner acht Jahre alten Tochter Julia nach Dorheim gekommen war, für den TC bereit: "Dieser Klub ist nicht nur freundlich, sondern auch sehr hilfsbereit."

Das sah Dr. Wolfgang Hassing ähnlich. "In diesem Verein läuft sportlich und gesellig einiges ab", sagte der HTV-Ehrenpräsident und frühere Vizepräsident des Deutschen Tennis-Bundes, der dem Verein im Namen des Verbandes zu seinem 40-jährigen Bestehen gratulierte. Die Grüße des Dorheimer Vereinsrings überbrachte dessen Vorsitzender Thomas Hergesell.

Danach wurde es für "Nicht-Tennisspieler" Dirk Antkowiak ernst. Den ersten offiziellen Aufschlag in der Halle erledigte er mit Bravour - und nicht nur das. Immer wieder schlug er den Ball von seinem Gegenüber Christoph Müller zurück ins Feld, wofür es viel Beifall gab. Anschließend gehörte eines der beiden Felder den Tennisspielern, während Besucher auf dem zweiten Feld genügend Platz hatten und DJ Armin Bruch fetzige Musik auflegte. Rund ums Vereinsheim wurde mit Sekt und anderen Getränken sowie Bratwürstchen die Eröffnung der Tennishalle gebührend gefeiert.

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