Künstlerin Monika Barth (r.) im Gespräch mit "Gerippte"-Wirtin Eva Maria Scharf.
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Künstlerin Monika Barth (r.) im Gespräch mit »Gerippte«-Wirtin Eva Maria Scharf.

Tierisch-farbenfrohe Gemälde

  • vonHarald Schuchardt
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Friedberg-Ockstadt (har). Die Tradition der Kunstausstellungen in der Kulturscheune der Apfelweinstraußwirtschaft »Zum Gerippte« in der Borngasse wird auch in der diesjährigen Saison trotz Corona-Pandemie fortgesetzt.

»Tierisch - farbenfroh« ist der Titel der Ausstellung mit Gemälden von Monika Barth aus Petterweil. Die für Ende April geplante Vernissage war abgesagt worden und wird wohl auch nicht nachgeholt. »Vielleicht machen wir dann im September eine Finissage, wenn wir denn dürfen«, meint »Gerippte-Wirtin Eva Maria Scharf, die für Christi Himmelfahrt zu einem Pressegespräch mit der gelernten Grafikerin eingeladen hatte.

Nashorn im Großformat

Bekannt ist Monika Barth als Leiterin von Malkursen, unter anderem bei der Volkshochschule, der Diakonie oder in der Flüchtlingshilfe. Dazu gehören auch die sechs »Dienstagsmalerinnen«, die jede Woche in ihrem häuslichen Atelier gemeinsam malen. Vor drei Jahren stellten vier aus der Gruppe ihre Bilder im »Gerippte« aus. Schon damals entstand die Idee, dass Barth selbst einmal ihre Acrylgemälde auf Leinwand präsentiert.

Was überrascht: Es ist die erste Einzelausstellung der Petterweilerin überhaupt. Da sie zum einen gerne mit vielen Farben malt und zum anderen beim Malen von Tiermotiven viele Möglichkeiten sieht, kam es zum Motto »tierisch-farbenfroh«.

20 Werke in unterschiedlichen Formaten hat Barth ausgewählt, ein halbes Dutzend Bilder eigens für die Ausstellung gemalt, darunter ein Rad schlagender Pfau und ein plakatives Nashorn im Großformat. »Ich habe schon einen Hang zu größeren Formaten«, bekennt die Künstlerin, die manche Motive realistisch malt, aber auch abstrakte oder Elemente im Comicstil in ihre Arbeiten einfließen lässt. So dürfen Mickey Mouse und Kermit der Frosch in dieser bunten Auswahl aus der Tierwelt nicht fehlen. Und die drei Giraffen mit Sonnenbrillen erinnern an die Pop-Art der 70er.

»Die Ausstellung kommt sehr gut an, die Betrachter freuen sich einfach«, hat Eva Scharf festgestellt. Dafür spricht auch der Verkauf eines Bildes bereits am ersten Wochenende.

Bis zu zehn Personen dürfen sich gleichzeitig die Ausstellung in der Scheune betrachten. Es sei denn, es sitzen Gäste darin. Dann weist Scharf die Besucher ein. Eine der Corona-Schutzmaßnahmen, die Scharf in ihrer Apfelweinstraußwirtschaft beachten muss.

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