Stimmungsvolle Faschingsparty der Eintracht

Friedberg (har). Voll besetzt war am Samstagabend der Saal der Vereinsgaststätte "Zur Loreley" bei der Faschingsparty des Männergesangvereins Eintracht, die mit ihrem fast dreistündigen Programm ein fester Bestandteil des Fauerbacher Veranstaltungskalenders geworden ist.

Begrüßt wurde die Narrenschar von den Eintracht-Sängern unter der Leitung von Werner Bohm mit dem italienischen Bergsteigerlied "La Montanara". Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Hans-Peter Schad überzeugte der Chor mit zwei weiteren Stücken. Mit welchen Werbetricks und falschen Versprechungen die Menschen heute überflutet werden, darüber berichtete "Seniorin" Loni Kempf als "Werbedame", die dafür viel Beifall erhielt.

Zwischen den einzelnen Vorträgen sorgte Vereinsmitglied Helmut Lipka am Keyboard mit Schunkelliedern und Partyklassikern für Stimmung. Als jemand, der hoch hinaus will, präsentierte sich "James" alias Bruno Hübner, der über seine Erlebnisse und Missgeschicke als "Drachenflieger" berichtete.

Die Eintracht-Gesangsgruppe führte die Gäste mit einem "Künstler-Medley" zurück in nostalgische Zeiten. Bei den Hits von Freddy Quinn, Peter, Roy Black oder Roland Kaiser sangen alle mit, und in der Zugabe stellten die Sänger fest, dass die Mädchen aus Oberhessen immer die Besten sind.

Ilona Scherer erzählte als vielbeschäftigte "Ärztin" von ihren amüsanten Erfahrungen mit ihren Patienten. Die Tanzgruppe "FKK" des TSV Friedberg-Fauerbach ist Stammgast der Eintracht-Faschingsparty, und mit ihrer neuen Tanzshow "Sieben Zwerge" und für ihren zweiten Auftritt zum Fußball-WM-Hit "Waka Waka" bekam die Gruppe viel Applaus. Von seinen täglichen amourösen Abenteuern und seinem ansonsten stressigen Dienst berichtete "Briefträger" Martin Linde. Als "Himmelsbote Norbert" trat Pfarrer Norbert-Hans Kirr in die Bütt und erhielt für seine Betrachtungen viel Applaus.

Die Eintracht-Gruppe unter der Leitung von Helmut Lipka brachte den Saal dann noch einmal mit einem Medley mit Mainzer Faschingsliedern in Schwung, und zum Finale kamen alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne. Gemeinsam wurde so der stimmungsvolle Schlusspunkt hinter ein abwechslungsreiches Programm gesetzt.

Danach war noch lange nicht Schluss. Helmut Lipka sorgte mit einem Mix aus Schlagern, Oldies und Stimmungshits für eine volle Tanzfläche, und auch an der Sektbar herrschte bis weit nach Mitternacht Hochbetrieb.

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