Stimmrecht auch nutzen

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Friedberg (pm). In den vergangenen Wochen standen auf dem Elvis-Presley-Platz in Friedberg Diskussionen befeuernde Aufsteller. Sie stammen von der Gruppe »1. Wahl - Kommunal!« und stellten Fragen wie »Was muss sich in Friedberg verändern?«, »Was läuft in Friedberg gut?« oder auch »Du bist alt und hast trotzdem eine Meinung?«.

Mehr als hundert Kommentare haben sich seit der Aufstellung gesammelt, darunter auch einige kritische Stimmen, welche die Form der Aktion als unangemessen empfanden. Der Rücklauf war groß. Worüber sich Gruppenmitglied Luca T. Bauer besonders freut: »Es ist ein super Zeichen, dass so viele, insbesondere junge, Wähler:innen sich aktiv eingebracht haben. Das zeigt ganz klar, dass in Friedberg ein reger Austausch besteht.«

Im Anschluss der Auswertung der schriftlich geäußerten »Wünsche« hat die Gruppe angekündigt, aus den Themen bis zur Wahl am 14. März Weiteres folgen zu lassen. Konkret wurden drei Formate angekündigt, die digital bespielt werden sollen. Eine der Aktionen ist das Vergleichen der rückläufigen Themen mit den Kommunalwahlprogrammen der Friedberger Parteien. Des weiteren werden Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden geführt. Bei der dritten Aktion würden die unter 25-jährigen Kandidierenden der Parteien vorgestellt, um Jung- und Erstwähler:innen die Repräsentant:innen ihrer Altersgruppen vorzustellen, teilt die Grupppe mit.

Eine der Organisatorinnen, Veronika Ewzenko, äußert sich zu den ambitionierten Plänen: »Ich hoffe, dass wir mit unseren Formaten einige Menschen erreichen und anregen, ihr Stimmrecht zu nutzen.« Wer die weiteren Aktionen verfolgen möchte, findet sie auf Facebook beim Stadtjugendring oder auf Instagram unter @1wahlkommunal.

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