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Stichwort: Kontinuität

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Von: red Redaktion

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Heinz Sill und seine Ehefrau nehmen den Umweltschutzpreis 2022 von Landrat Jan Weckler (r.) und Kreisbeigeordnetem Matthias Walther (l.) entgegen. © Pressedienst des Wetteraukreis

Wetteraukreis (prw). Heinz Sill aus Rosbach ist mit dem Wetterauer Umweltschutzpreis und der Verein Streuobstzentrum Kirschberghütte Bad Vilbel mit der Belobigung ausgezeichnet worden. Das Engagement der Umweltschützer wurde kürzlich mit einer Preisverleihung vor rund 70 Gästen im Plenarsaal des Kreishauses in Friedberg gewürdigt.

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause freuten sich Landrat Jan Weckler und Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Matthias Walther, die Preise nun wieder persönlich und im feierlichen Rahmen übergeben zu können. Das teilt der Kreis in einer Pressemitteilung mit. Weckler erklärte: »Der Wetter-aukreis ist im Umwelt- und Naturschutz sehr gut aufgestellt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es zahlreiche Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen gibt, die sich ehrenamtlich für den Naturschutz engagieren. So viele, dass wir auch in diesem Jahr würdige Preisträger für den Wetterauer Umweltschutzpreis finden konnten.«

Naturschutz brauche vor allem eines: Kontinuität. »Kontinuität ist auch das Stichwort für den diesjährigen Preisträger Heinz Sill. Schon über 40 Jahre dauert sein Engagement für Natur und Umwelt. Dafür gebührt Ihnen großer Respekt und Dank«, sagte Weckler.

Augenmerk auf dem Wald

Sills Augenmerk lag dabei stets auf dem Wald: Als Revierförster in Rosbach beschäftigte er sich über Jahrzehnte hinweg schwerpunktmäßig mit dem Klimaschutz. Er leistete früh Pionierarbeit, indem er dezentrale Wasserrückhaltebecken im Rosbacher Wald schuf und mit großem Einsatz dafür sorgte, dass der dortige ehemalige Steinbruch zum Naturschutzgebiet wurde.

Auch als ehrenamtlicher Umweltberater der Stadt Rosbach und kommunalpolitisch brachte Heinz Sill sich ein. Seine Arbeit stellte der Preisträger den Gästen anhand einer Präsentation vor.

Die diesjährige Belobigung nahmen die Vertreterinnen des 2017 gegründeten Vereins Streuobstzentrum Kirschberghütte entgegen. Sabine Schulz, Tanja Tahmassebi-Hack und Renate Pröfrock aus Bad Vilbel haben es sich zur Aufgabe gemacht, das gefährdete Ökosystem Streuobstwiese zu einem Ort des Erlebens zu machen. Nachhaltiges und generationenübergreifendes Lernen in der Natur steht dabei im Vordergrund.

»In der Tradition des Wetteraukreises spielt Streuobst eine große Rolle. Streuobstwiesen sind ein Kulturgut, auf deren Erhalt und Pflege glücklicherweise zunehmend wieder ein Fokus gelegt wird. Dazu tragen Sie mit Ihrem Einsatz ganz maßgeblich bei«, lobte der Landrat das Engagement der drei Umweltschützerinnen.

Diese stellten den Gästen ihre Arbeit ebenfalls anhand eindrücklicher Fotos vor.

Dankbar für das Engagement und erfreut über die Würdigung »ihrer« Preisträgerinnen und Preisträger zeigten sich Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar und Bad Vilbels Bürgermeister Sebastian Wysocki.

In kurzen Grußworten hoben sie die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes für den Umwelt- und Klimaschutz vor Ort hervor.

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