Erfolgreicher Abschluss: die neuen Gesellinnen und Gesellen im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikhandwerk. FOTO: HERRMANN
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Erfolgreicher Abschluss: die neuen Gesellinnen und Gesellen im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikhandwerk. FOTO: HERRMANN

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  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Durch die Corona-Krise ist alles anders: Das gilt auch für die große Freisprechungsfeier, die die Kreishandwerkerschaft (KH) des Wetteraukreises zusammen mit der Handwerkskammer Wiesbaden (HWK) stets am zweiten Septemberwochenende für die Handwerksinnungen im Jugendstiltheater des Hotels Dolce in Bad Nauheim veranstaltet.

"In diesem Jahr führen wir die Freisprechungsfeiern dezentral durch", sagt KH-Geschäftsführer Matthias Fritzel. Den Auftakt machte die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikinnung jüngst in der Burghalle in Ortenberg-Lißberg. Selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Bei der Feierstunde legten die Redner den 24 jungen Gesellen vor allem ans Herz, sich lebenslang weiterzubilden. Zunächst aber begrüßte Innungsobermeister Stefan Brauburger die Gäste, darunter auch Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring (SPD). Wie die Rathauschefin unterstrich, sei es schön, dass das Handwerk jungen Menschen offensteht. "Hören Sie nicht auf zu lernen, setzen Sie sich immer wieder neue Ziele und Sie werden staunen, wohin Sie im Leben noch überall hinkommen", empfahl sie. HWK-Vizepräsident Andreas Brieske beglückwünschte die jungen Leute zu ihrem Erfolg. "Sie haben sich die letzten dreieinhalb Jahre ins Zeug gelegt. Mit der heutigen Freisprechung beginnt Ihre Karriere mit Lehre. Sie sind jetzt begehrte Facharbeiterinnen und -arbeiter, ein fester Bestandteil der großen Handwerkerfamilie." Der Gesellenbrief müsse dabei aber nicht das Ende sein.

Brieske ermutigte die Absolventen vielmehr, mit dem Lernen niemals aufzuhören, sich stetig fortzubilden und von den Erfahrungen der Meister und anderer Gesellen zu lernen. "Dieser Wissenstransfer macht das Handwerk so erfolgreich." Brieske dankte den Mitgliedern des Prüfungsausschusses: "Ihr Engagement ist eine der wesentlichen Säulen der Qualitätssicherung im Handwerk. Für die Spitze der Kreishandwerkerschaft sprach Holger Winkler. "Sie haben es verdient, am Ende ihrer Lehrzeit den Gesellenbrief in würdigem Rahmen zu erhalten, auch trotz Corona. Sie waren in den letzten Wochen und Monaten stets flexibel und haben sich den neuen Anforderungen angepasst und für das Handwerk Flagge gezeigt."

Fritzel appellierte: "Bleiben Sie dem Handwerk treu." Dann erhielten der Handwerkernachwuchs von ihm und dem Prüfungsausschussvorsitzenden Stefan Wolf die Gesellenbriefe. Die Freisprechung erfolgte durch den stellvertretenden Kreishandwerksmeister Winkler. Unter den Gesellen war auch der Innungsbeste Juan Stribrny. Brauburger überreichte ihm einen Werkzeugkoffer, der auch die Urkunde erhielt.

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