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Stephan Flindt Piratenpartei

Stephan Flindt will nach Berlin

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Wetteraukreis (pm). Es war eine einstimmige Entscheidung: Kürzlich wählten die Mitglieder der Piratenpartei Wetterau Stephan Flindt zu ihrem Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis 177 (Wetterau 1). Die Aufstellungsversammlung fand in Assenheim statt, direkt im Anschluss an den Kreisparteitag.

»Die Piratenpartei steht sowohl für Freiheitsrechte als auch für faktenbasiertes Handeln und Verantwortung«, sagte der ehemalige Kreistagsabgeordnete und Bad Nauheimer Bürgermeisterkandidat Flindt zu seiner Kandidatur. Das »Hickhack« mit den Corona-Verordnungen und die »grassierende Korruption bei der Maskenbeschaffung des Gesundheitsministeriums« zeigten deutlich, dass die Piratenpartei mehr denn je in der Politik gebraucht werde. Wissenschaftliche Begleitung und Transparenz bei politischen Entscheidungen seien die Grundpfeiler der Partei.

Neben Flindt hofft ein weiteres Mitglied der Wetterauer Piraten auf einen Platz im Bundestag: Der Vorsitzende Volker Weidmann steht auf Platz neun der hessischen Liste für die Bundestagswahl. Weidmann: »Lasst uns die Bundestagswahl rocken und für eine bessere Politik streiten.«

Um antreten zu dürfen, müssen die Piraten allerdings noch Unterstützerunterschriften sammeln. Sei die nötige Anzahl der Unterschriften in normalen Jahren schon recht hoch, so sei sie unter Pandemiebedingungen kaum noch zu schaffen, bemängelt Weidmann. Deshalb klagt die Piratenpartei mit anderen Parteien vorm Bundesverfassungsgericht gegen diese Hürde.

Wer mit seiner Unterstützungsunterschrift für Vielfalt auf dem Bundestagsstimmzettel sorgen wolle, finde die notwendigen Formblätter auf piratenpartei-wetterau.de

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