Stadt erarbeitet Feldwegesatzung

  • Jürgen Wagner
    vonJürgen Wagner
    schließen

Friedberg (jw). Die Stadtverordnetenversammlung tagte zwar wieder in voller Stärke, aber es fehlten einige Mandatsträger, insbesondere bei der CDU. So kam es bei der Abstimmung über eine Feldwegesatzung zu einer Mehrheit von SPD, Grünen und Linken von 21 Stimmen gegenüber 18 von CDU, FDP und UWG.

Rainer Veith (CDU) war 22 Jahre lang Ortslandwirt in Dorheim. In dieser Zeit habe es nie große Probleme mit Feldwegen gegeben, sagte er. Gebe es die, würden sie nach Rücksprache mit den Ortslandwirten behoben. Veith: »Wir haben gar kein Personal, um Verstöße zu kontrollieren.« Achim Güssgen-Ackva (FDP) erwartet von einer Feldwegesatzung »eine Gängelung der Bauern« - was Redner der antragstellenden Parteien entschieden zurückwiesen.

Dr. Klaus-Dieter Rack (SPD) sagte, das Thema sei im Ausschuss ausgiebig diskutiert worden: »Eine Reihe von Kommunen haben eine solche Satzung schon sehr lange. Das ist eine rechtliche Grundlage, um gegen illegale Nutzungen vorzugehen.« »Unser Anliegen ist es, wieder Artenvielfalt in die Feldraine zu bringen«, ergänzte Carl Cellarius (Grüne).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare