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Spende für ein »wertvolles Stück Geschichte«

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Landrat Joachim Arnold (2. v. l.) und Günter Sedlak (2. v. r.) überreichen die Spende über 20 000 Euro an Lothar Kreuzer (Mitte), Johannes Kögler (l.) sowie Fritz Hartmut Ulrich.	(Foto: pv)
Landrat Joachim Arnold (2. v. l.) und Günter Sedlak (2. v. r.) überreichen die Spende über 20 000 Euro an Lothar Kreuzer (Mitte), Johannes Kögler (l.) sowie Fritz Hartmut Ulrich. (Foto: pv) © pv

Friedberg (pm). Der St. Georgs-Brunnen liegt im Zentrum der Friedberger Burganlage, deren Ersterwähnung vor 800 Jahren 2016 gefeiert wird. Die Stiftung der Sparkasse Oberhessen unterstützt die Sanierung des Brunnens mit einer Spende in Höhe von 20 000 Euro.

Landrat Joachim Arnold als Stiftungsvorsitzender und Günter Sedlak, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, überreichten den symbolischen Scheck an Lothar Kreuzer, Vorsitzender des Geschichtsvereins, Johannes Kögler, stellvertretender Vorsitzender und Leiter des Wetterau-Museums sowie an Schatzmeister Fritz Hartmut Ulrich.

Arnold stellte die Bedeutung des Brunnens heraus: »Wir haben in Friedberg eine der größten Burganlagen Deutschlands. Der Brunnen bildet einen zentralen Punkt und ist aufgrund seiner Geschichte ein ganz besonderes Denkmal.« 1738 wurde er vom Bad Nauheimer Baumeister Johann Philipp Wörrishofer errichtet. Die mittig im Brunnen stehende Figur zeigt den Schutzpatron der Burg Friedberg, den heiligen Georg. Der St. Georgs-Brunnen stelle ein wertvolles Stück Geschichte dar, das es auch für zukünftige Generationen zu erhalten gelte, sagte Arnold. Sedlak lobte den Einsatz des Geschichtsvereins: »Ich weiß, dass sich der Verein mit viel Engagement um den Erhalt unserer historischen Bauten kümmert – neben dem Brunnen auch noch um den Adolfsturm und den Burgfriedhof – dafür sage ich Danke.«

Kreuzer, Kögler und Ulrich freuten sich sehr über die Spende. Kreuzer sagte, dass ihn die Spendenbereitschaft generell positiv überrasche: »11 000 Euro können wir als Geschichtsverein aus eigenen Mitteln und Spenden bereitstellen.« Der Verein hoffe, dass die Arbeiten 2017 beginnen können. »Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Ende 2016 die vom Eigentümer Land Hessen, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, geforderten 50 000 Euro aufgebracht haben«, erklärte Schatzmeister Ulrich. Laut Kögler hat die Sandsteinstruktur über die vielen Jahre merklich gelitten, weshalb eine grundlegende Sanierung nötig sei. Neben der Substanz des Sandsteins sei auch eine Instandsetzung der wasserführenden Rohrsysteme geplant.

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