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Treten für den Ortsbeirat Dorheim an (v. l.): Ernst Ruppel, Heike Strack und Ortsvorsteher Dr. Klaus-Dieter Rack.

SPD will »Unfallkurve« entschärfen

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Friedberg (pm). Die Dorheimer SPD geht mit einem bewährten Team in die Kommunalwahl am 14. März 2021 für den Ortsbeirat. Dr. Klaus-Dieter Rack (Archivdirektor a. D. und seit 2011 Ortsvorsteher) will sich als örtlicher Spitzenkandidat und kenntnisreicher Kommunalpolitiker weiterhin für die Belange des Ortes und seiner Bevölkerung einsetzen.

Ihm zur Seite stehen mit kommunalpolitischer Kompetenz Heike Strack (Hauptamtsleiterin) und Ernst Ruppel (Steuerberater a. D. und Ortsgerichtsvorsteher). Zum Team der SPD-Ortsbeiratsbewerber gehören zudem Christa Pieh (Rentnerin), der langjährig in Orts- und Stadtpolitik erfahrene Karl Wilhelm Fölsing (Haustechniker), Ingrid Rose (Rentnerin), Dominik Bantle (Angestellter), Klaus Beck und Werner Roth (beide Rentner).

In der Wahlperiode 2016 bis 2021 hat die SPD die Anlage von Baum- und Wiesengrabstätten beantragt, die ab Mai 2021 auf allen städtischen Friedhöfen als Grablege genutzt werden können. Die Umnutzung des Ovag-Trafoturms am Friedhof als Nistquartier für Eulen entspringt einer Artenschutz-Kooperation zwischen SPD und dem NABU. Durch SPD-Initiative wurden Blühflächen auf geräumten Grabfeldern des Friedhofs angelegt, als Nahrungsquellen für bedrohte Insekten. Wegweiser zu den Dorheimer Kirchen, die Beleuchtung »Zur Bleiche« und die bessere Ausleuchtung des Überwegs am Supermarkt wurden ebenfalls von der SPD durchgesetzt.

Beantragt und noch im Verwaltungsgang sind Verbesserungen der Radwege-Beschilderung, ein neues Bürgerhaus-Nutzungskonzept, die Errichtung einer Grillhütte, überdachte Bushaltestellen, E-Ladestationen sowie eine Kraftsportanlage und ein Bewegungs-Parcours für Senioren.

Lange Liste an Vorhaben

Auch hat die SPD Ideen zur Reaktivierung dezentraler Jugendarbeit nach Schließung des Jugendclubs wegen Raum-Eigenbedarf des Kreises eingebracht. Die SPD habe »stets das Ohr an der Bevölkerung«, das hat sich laut Rack etwa »bei der öffentlichen Behandlung der Anwohner-Kritik an Kanalbau und erheblicher Kostenforderungen der Stadt« gezeigt. Für die nächste Wahlperiode strebt die SPD eine Entschärfung der »Unfallkurve« am Friedhof an. Zudem soll der schon länger beantragte Wetter-Steg im Biek ebenso realisiert werden wie ein Überweg in der südlichen Wetteraustraße gemäß Schulwegeplan sowie ein Radweg entlang der Straße nach Fauerbach. Auch verschobene Straßen- und Gehwegsanierungen (Kuhweidweg, Carl-Pfeffer-Straße) sollen nach Abschaffung der Straßenbeitragssatzung in Angriff genommen werden. Bis der Bahnhof Friedberg barrierefrei umgebaut ist, fordert Dorheims SPD eine deutliche Verbesserung des Busverkehrs von und nach Friedberg. Auch nimmt die SPD bereits das Ortsjubiläum im Jahre 2025 in den Blick - 1250 Jahre der urkundlichen Ersterwähnung - und regt eine frühzeitige Festvorbereitung mit Vereinen und Bewohnerschaft an. Rack wird sein Festbuch bis zum Jahr 2025 entsprechend fortschreiben.

Auch in Pandemie-Zeiten sei man erreichbar, verweist Rack auf die Internet- und Facebookseite der SPD Friedberg sowie auf die E-Mail-Adresse dorheim@spd-friedberg.de.

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