SPD-AG 60plus thematisiert Rente

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Wetteraukreis(pm). Die Wetterauer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus mit Vorsitzendem Karlheinz Hümmer aus Butzbach befasste sich mit dem Thema Erwerbsbiografie. Nun hat die AG eine Pressemitteilung zum Thema verfasst.

Für den Einzelnen sei eine möglichst durchgängige Erwerbsbiografie bis zur Regelaltersgrenze ein wichtige Voraussetzungen für eine auskömmliche Altersversorgung. Gleichzeitig sorge ein robuster Arbeitsmarkt mit hoher sozialversicherungspflichtiger Erwerbsbeteiligung für eine stabile Finanzierungsgrundlage der gesetzlichen Rentenversicherung. In den kommenden Jahren werde sich in Deutschland das Verhältnis zwischen Jung und Alt hin zu den Älteren verschieben. Umso wichtiger sei eine weiter steigende Erwerbstätigkeit. Denn in welchem Maß die Gesellschaft durch entsprechend steigende Ausgaben für die Alterssicherung finanziell belastet werde, hänge u.a. davon ab, auf wie vielen Schultern diese finanzielle Belastung verteilt werde. Die AG empfiehlt, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, damit Beschäftigte länger in Arbeit bleiben können. Dazu gehöre, Prävention und Rehabilitation zu verbessern. Ebenso wichtig sei es, durch Weiterbildung zu gewährleisten, dass Ältere über eine Qualifikation verfügten, um den sich wandelnden Anforderungen bis zum Rentenalter gerecht werden zu können. Die AG rät zudem dazu, gesetzliche Rahmenbedingungen für Übergänge zwischen Arbeitsleben und Ruhestand so zu gestalten, dass ein möglichst langer Verbleib in sozial abgesicherter Beschäftigung ermöglicht werde. Weiter empfiehlt die AG, alle Reformmaßnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung systemgerecht und wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung zu übertragen.

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