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Fleißig melden sich die Jungen und Mädchen der Klasse 5b in der Schulstunde des »FranceMobil«. Einige werden vor Ort unterrichtet, andere im Distanzunterricht.

Spannendes Quiz auf Französisch

  • vonRedaktion
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Friedberg (pm). »Bonjour, salut, ça va?« - So klang es bei einer Live-Videokonferenz aus dem Klassenzimmer der 5b der Augustinerschule, die sich hier mit Mathieu Lejeune, einem jungen Lektor von »France Mobil«, zum digitalen Französischunterricht getroffen hatte. Die Fünftklässler sind durch das neue Sprachenkonzept »Nimm 2« an der Schule nicht nur fit in Französisch, sondern auch begeisterte Englischlerner, die sehr erfolgreich und mit viel Motivation und Freude beide Fremdsprachen von Anfang an, sprich ab Klasse 5, erlernen.

Wie in den letzten beiden Schuljahren stattete das »FranceMobil« der Augustinerschule - dieses Mal der Klasse 5b - einen Besuch ab. Normalerweise vor Ort in Präsenz, dieses Mal coronabedingt virtuell, um mit vielen authentischen und spielerischen Materialien für die französische Sprache zu begeistern. Das »FranceMobil« ist ein gemeinsames Programm des Institut français Deutschland, des Deutsch-Französischen Jugendwerks und der Robert Bosch Stiftung. Seit fast 20 Jahren besuchen französische Lektoren Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen in ganz Deutschland, um die französische Sprache und Kultur im Nachbarland zu fördern. Das freute die Klasse 5b sehr, die mit viel Spaß an dem abwechslungsreichen Programm teilnahm, das Sprechen trainierte und ein interkulturelles Quiz durchführte. Monsieur Lejeune besuchte in einer ersten Runde 15 Schülerinnen und Schüler virtuell im Klassenzimmer und 15 weitere virtuell im Distanzunterricht, da die Klasse im Wechselmodell derzeit in zwei Gruppen aufgeteilt ist. Sie unterhielten sich rege in der Fremdsprache, so dass ein Schüler im Anschluss äußerte: »Ich wusste gar nicht, dass ich schon so viel verstehen kann.«

Nach dem Quiz durften die Kinder Fragen stellen, die den jungen Lektor sichtlich beeindruckten und zeigten, dass sie über sein Heimatland Frankreich bereits einiges wissen. Warum trinken denn Franzosen meist ihren Kaffee, Tee oder Kakao aus Trinkschalen, Bols genannt, und warum klingen Städte im Elsass so deutsch?

Die Stunde war für alle Beteiligten viel zu schnell vorbei und noch dazu sehr bereichernd. Deshalb meinte Helene: »Es hat so viel Spaß gemacht.«

Die Fachschaft Französisch hofft, dass das »FranceMobil« das Friedberger Gymnasium bald wieder besucht. Egal ob digital oder virtuell, es sei immer ein sprachliches Ereignis für die Schülerschaft, so auch für Louis: »Kommt Monsieur Lejeune erneut vorbei?«

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