"Sicherheit im ÖPNV erhöhen"

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Wetteraukreis(pm). Bahnhöfe, Haltestationen und Verkehrsmittel sind von zentraler Bedeutung für den Nahverkehr im gesamten Verbandsgebiet. Aufgrund einer gestiegenen Anzahl von Ereignissen mit Angriffen auf Personal und Fahrgäste muss sich die Oberhessische Verkehrsgesellschaft nach Meinung der Grünen mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen. Die Grünen haben dazu eine entsprechenden Antrag in der Ovag-Verbandsversammlung eingebracht.

Darüber hinaus möchten die Grünen wissen wie sich das Thema Cybersicherheit bei der Ovag entwickelt hat und schlagen vor, in jährlichem Abstand eine Firma, Institution, Privatperson für Tätigkeiten, Ideen und Projekte aus dem Bereich nachhaltiger öffentlicher Versorgung einen Preis zu verleihen.

Insgesamt, möchten die Grünen die Ovag in den Bereichen Energie (Strom, Wärme, Kälte oder sektorenübergreifende Energieprojekte), Wasser und ÖPNV innovativer sehen und hoffen hierbei auch auf eine Wende nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr.

"Die Herausforderungen der Energie und Verkehrswende, aber auch der Entwicklung der Kommunen mit diversen demografischen und infrastrukturellen Herausforderungen werden die Oberhessischen Versorgungsbetriebe in den nächsten Jahrzehnten zu immer neuen Anpassungen ihrer Strategien zwingen. Die Kreativität, Umsetzungsbereitschaft vieler ist gefordert, diese Problem mit zu lösen. Die Ovag soll ein Zeichen setzen und herausragende Ideen prämieren, denn sie wird Ideen brauchen um die gewachsene Herausforderungen zu meistern", schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung

Weitere Schwerpunkt der Partei auf der nächsten Verbandversammlung ist das Thema "Klimakompensation und Engagement in entwicklungspolitischen Rahmen": "Die Klimaziele von Paris sind ohne engagiertes Handeln aller Akteure, so auch der Ovag und allen beteiligten Bereichen, nicht zu schaffen. Die Darstellung der Klimaneutralität von Unternehmen ist naturgemäß nicht zu erreichen, bis es moderne Methoden und Techniken erlauben CO2-neutral zu agieren."

So lange es trotz ambitionierten Handelns technisch nicht möglich sei, klimaneutral zu agieren, sei es ein probates Mittel, durch die Finanzierung von Umweltprojekten die persistente (hartnäckige) CO2-Bindungen zur Folge haben, einen rechnerischen Ausgleich dafür zu schaffen." Hier böten sich auch Projekte in Entwicklungsländern an. Tatsächlich habe die Ovag hier bereits erste Schritte unternommen.

Doch dies soll nicht nur ein reines finanzpolitisches Mittel bleiben, denn die Ovag kann in Entwicklungs- und Schwellenländern auch durch ihr Know-how zum Aufbau einer funktionierenden Energiewirtschaft und flächendeckenden Stromversorgung beitragen", heißt es abschließend in der Mitteilung.

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