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Der neu gewählte CDU-Vorstand: (v. l.) Manfred Schusser, Philipp-Maximilian Schmidt, Frank Litzinger, Christoph Haub und Norbert Becker. (Fotos. pv)

CDU setzt auf Kontinuität

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Friedberg-Ossenheim(pm). An der Spitze des CDU-Ortsverbands Ossenheim gibt es keine Veränderungen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Vorsitzender Frank Litzinger ebenso im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Christoph Haub und Schriftführer Philipp-Maximilian Schmidt. Haub übernimmt außerdem das Amt des Mitgliederbeauftragten. Als Beisitzer ergänzen Norbert Becker und Manfred Schusser den neuen Vorstand. Pia Haselbauer-Schuldt und Reinhard Ender standen nicht mehr zur Wahl. Sie wurden für ihr langjähriges Engagement für die Ossenheimer CDU als Beisitzer sowie als Schriftführerin (Haselbauer-Schuldt) und Ortsbeiratssprecher (Ender) geehrt.

Neben Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender konnte Litzinger bei der Versammlung auch Stadtverbandsvorsitzenden Bernd Wagner und den Ossenheimer Ehrenvorsitzenden Alois Zuleger begrüßen. In seinem Tätigkeitsbericht zog der Vorsitzende eine Bilanz der vergangenen zwei Jahre, die von fünf Wahlkämpfen geprägt waren. Zudem kam Litzinger auf die Themen Verkehrsberuhigung und Ortsumgehung B 275 zu sprechen. Auch ein weniger erfreuliches Thema beschäftigte die CDU-Mitglieder: die stagnierende Mitgliederzahl. "Offensichtlich schrecken viele Bürger davor zurück, Parteien als Mitglied aktiv oder passiv zu unterstützen, obwohl sich gerade hier die effektive Chance zur Einbringung eigener Ideen und von kritischen Fragen bietet", sagte der CDU-Vorsitzende.

Über die Tätigkeit der CDU im Ortsbeirat berichtete Christoph Haub, der auf die in den letzten beiden Jahren gestellten CDU-Anträge mit den Schwerpunkten Verkehrssicherheit entlang der B 275, Erhalt und weitere Nutzung des Bürgerhauses sowie Erschließung zukünftiger Baugebiete für junge Familien einging.

Schulwegsicherheit und Bürgerhaus

So setzte sich die CDU Ossenheim seit langem für die Installation eines Blitzers an der Grundschule sowie ein dauerhaftes Tempolimit von 30 km/h ein, um den insbesondere durch Schwerlastverkehr gefährdeten Schulweg sicherer zu machen.

Bezüglich des Bürgerhauses erwähnte Haub die Sanierung und mögliche Nutzung der Kellerräume sowie den Bühnenanbau und die Parkplatzbeleuchtung, für die Mittel in den städtischen Haushalt eingestellt werden müssten. Haub: "Während viele Ossenheimer Themen in der Vergangenheit nicht mit dem notwendigen Nachdruck angegangen wurden, lässt sich nun aufseiten der Stadt ein gesteigertes Interesse an den Stadtteilen feststellen. Offenbar hängt dies damit zusammen, dass der amtierende Bürgermeister Dirk Antkowiak selbst aus einem Stadtteil stammt und die Anliegen der Ortsbeiräte ernster nimmt als sein Vorgänger."

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