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Selbstporträt in Tropfenform

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Von: Redaktion

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Die Absolventen der Fachoberschule für Gestaltung an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg präsentieren sich derzeit im Friedberger Kreishaus mit 15 großformatigen Fotografien. Die unter Anleitung von Fachlehrer Adrian Nesturiuc geschaffenen Arbeiten drehen sich um das Thema Selfie, also Selbstporträts. Die Arbeiten gehen aber weit über die Schnappschüsse der Handy-Fotografie hinaus. Sie sind künstlerisch angelegte Arbeiten und erinnern eher an das Genre des Selbstbildnisses in der Malerei. Menschen haben ein ganz eigenes Bild von sich selbst, das nicht selten von dem abweicht, was die Umwelt denkt. Die Porträts kommen diesem Eigenbild auf die Spur. Dopplungen und Verschiebungen spielen eine große Rolle, eine Maske, die als Schutz oder als Verkleidung getragen wird. Die Vielzahl der Rollen, die ein Mensch spielt, wird dargestellt in Tropfen auf einem Tisch, in denen das eigene Gesicht in ganz unterschiedlicher Weise zu sehen ist. Andere Arbeiten zitieren große Vorbilder wie etwa ein Selfie mit der herausgestreckten Zunge, das an das legendäre Plattencover der Rolling Stones erinnert.

Die Absolventen der Fachoberschule für Gestaltung an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg präsentieren sich derzeit im Friedberger Kreishaus mit 15 großformatigen Fotografien. Die unter Anleitung von Fachlehrer Adrian Nesturiuc geschaffenen Arbeiten drehen sich um das Thema Selfie, also Selbstporträts. Die Arbeiten gehen aber weit über die Schnappschüsse der Handy-Fotografie hinaus. Sie sind künstlerisch angelegte Arbeiten und erinnern eher an das Genre des Selbstbildnisses in der Malerei. Menschen haben ein ganz eigenes Bild von sich selbst, das nicht selten von dem abweicht, was die Umwelt denkt. Die Porträts kommen diesem Eigenbild auf die Spur. Dopplungen und Verschiebungen spielen eine große Rolle, eine Maske, die als Schutz oder als Verkleidung getragen wird. Die Vielzahl der Rollen, die ein Mensch spielt, wird dargestellt in Tropfen auf einem Tisch, in denen das eigene Gesicht in ganz unterschiedlicher Weise zu sehen ist. Andere Arbeiten zitieren große Vorbilder wie etwa ein Selfie mit der herausgestreckten Zunge, das an das legendäre Plattencover der Rolling Stones erinnert.

Parallel dazu zeigt die Architekturklasse von Kai Wujanz Modelle zum Thema »London – Come Together«. Die Nachwuchsarchitekten sollten sich mit der Fiktion befassen, dass die Stadt London angesichts der aktuellen Debatte um Brexit, Flüchtlingswelle und Wählerzuwachs der rechtspopulistischen Parteien ein Zeichen der Toleranz und der friedlichen Koexistenz der Kulturen setzen möchte. Der Auftrag an die jungen Leute lautete: »Entwerfen Sie einen Raum oder ein begehbares Kunstwerk als Ausstellungsfläche, als Raum der Begegnung, als Ort der Kommunikation und als Ort der Stille.« Entstanden sind dabei höchst kreative Architekturmodelle.

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