Selbstbewusst in die Europawahl

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Der Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Friedberg stand im Zeichen der Europawahl am 26. Mai. Vorsitzender Jürgen Volz begrüßte in der Stadthalle Vertreter aus Stadt- und Kreispolitik sowie Verwaltung und Vereinen – allen voran Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch sowie als Rednerinnen die SPD-Unterbezirksvorsitzende Lisa Gnadl und ihre Stellvertreterin Natalie Pawlik.

Der Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Friedberg stand im Zeichen der Europawahl am 26. Mai. Vorsitzender Jürgen Volz begrüßte in der Stadthalle Vertreter aus Stadt- und Kreispolitik sowie Verwaltung und Vereinen – allen voran Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch sowie als Rednerinnen die SPD-Unterbezirksvorsitzende Lisa Gnadl und ihre Stellvertreterin Natalie Pawlik.

Volz blickte auf ein für die SPD schwieriges Jahr zurück – mit erfolglosen Landrats- und Landtagswahlen sowie der innerparteilichen Diskussion um Groko oder No Groko sowie dem zögerlichen Zuschauen beim "Kleinkrieg" zwischen Merkel (CDU) und Seehofer (CSU), was letztlich auch der SPD als Regierungsmitglied schadete.

Volz rief seine Partei auf, wieder selbstbewusster aufzutreten. Gerade die sozialpolitische Handschrift der SPD in der Bundesregierung müsse deutlicher in die Öffentlichkeit gebracht werden. Ob das "Gute-Kita-Gesetz", bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte oder die Anhebung des Mindestlohns: "Mehr SPD heißt mehr Fortschritt, mehr Gerechtigkeit, mehr gesellschaftliche Solidarität in einem freien und sozialen Europa der Zukunft", sagte Volz.

Natalie Pawlik betonte die Bedeutung der Europawahl in Zeiten antieuropäisch handelnder Rechtspopulisten, die ein Zurück in den Egoismus der Nationalstaaten beabsichtigten. Bei der Wahl am 26. Mai gelte es, sich einzusetzen für die völkerverbindende Idee Europas mit offenen Grenzen, sozial fairen Wirtschafts-, Handels- und Arbeitsbeziehungen, verbesserten Klimaschutz und den Kulturaustausch der Völker Europas. Pawlik sieht in der Europawahl eine "Chance für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit".

Für ein soziales Europa

Für Lisa Gnadl ist allein ein gemeinschaftliches, partnerschaftliches Europa die Antwort und der Weg für eine angemessene Bewältigung der großen Zukunftsaufgaben: vermehrter Einsatz für Klimaschutz in der Gegenwart und für die Zukunft unserer Kinder, Erhalt und Ausbau des Sozialstaats, Schutz der Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Bekämpfung der Armut in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung, internationale Regelungen der Migrationsprobleme statt inhumane nationalstaatliche Abschottung. Die SPD habe hier viel wegweisend Positives beizutragen, denn "wir sind die Partei eines sozialen und demokratischen Europas".

Gnadl sieht die SPD zwar in einer Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise, vor allem im Bund, dennoch sieht sie die SPD aber weiterhin als Volkspartei stark verankert in den Kommunen. Der Empfang wurde begleitet durch schwungvolle Musik von Pauli und Band sowie bei guten Gesprächen mit Imbiss und Getränken abgerundet. (Foto: pv)

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