Daumen hoch: Sein erstes Soloalbum ist fertig. Darauf hat Lukas Hofmeister vom ersten bis zum letzten Akkord alles selbst gemacht. Herausgekommen ist "The Veil of Babylon - Skywalk". FOTOS: LOD/PV
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Daumen hoch: Sein erstes Soloalbum ist fertig. Darauf hat Lukas Hofmeister vom ersten bis zum letzten Akkord alles selbst gemacht. Herausgekommen ist "The Veil of Babylon - Skywalk". FOTOS: LOD/PV

"The Veil of Babylon"

Sehr persönliche Geschichten: Lukas Hofmeister veröffentlicht erstes Soloalbum

  • vonHarald Schuchardt
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Für Lukas Hofmeister ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Der in der Wetterau bestens bekannte Musiker, der inzwischen mit Ehefrau Laura in Rodgau wohnt, hat mit "The Veil of Babylon" seine erste Solo-CD veröffentlicht.

"Ich bin unglaublich stolz darauf", sagt der 34-Jährige, der in Altenstadt aufgewachsen ist und auf dem Burggymnasium Friedberg sein Abitur gemacht hat. Zu dieser Zeit war er schon lange musikalisch aktiv.

In einem eigenen Tonstudio

Seit seinem zehnten Lebensjahr erhielt er Musikun- terricht, zunächst auf dem E-Bass, später kamen E-Gitarre und Schlagzeug dazu. Als Autodiktat brachte er sich Klavier und Gesang selbst bei. In seiner Schulzeit wirkte er - zum Teil als Hauptdarsteller - in zahlreichen Schulmusicals wie "Rent", "Tanz der Vampire" oder "Joseph" mit.

Bekannt in der heimischen Musikszene wurde der Sohn des ehemaligen HR3-Musikchefs Till Hofmeister als Mitglied in diversen Party- und Heavy-Metal-Bands wie "Lieblingsband", "Lucky’s Party" oder der Progressiv-Metal-Band "Concept Insomnia".

Schon immer textete und komponierte Hofmeister eigene Songs, von denen er in den letzten Monaten zehn in seinem eigenen Studio in Rodgau produziert hat. "Das hat schon 25 Jahre in mir geschlummert." Das Resultat bezeichnet Hofmeister als "zehn Geschichten, die meine tiefsten und intimen musikalischen Wurzeln widerspiegeln".

Es ist eine rundum gelungene Mischung aus Acoustic Pop und Rock, beeinflusst von vielen weiteren Stilrichtungen. Dabei ist es dem Allround-Talent gelungen, einfache Melodien zu komponieren, die schnell ins Ohr gehen, wie bei seinem Lieblingssong "Skywalk".

"Das Schreiben dieses Songs hat mir sehr viel Spaß gemacht", sagt Hofmeister, der mit "Velvet skies" eine ruhige intime Atmosphäre musikalisch umgesetzt hat. "Meine Lieder sind umrandet von persönlichen Gefühlen, die mich zum Teil schon lange begleiten. Manche sind so intensiv, dass ich mich selbst gefragt habe, ob es überhaupt gut ist, meine innersten Gedanken so öffentlich zu machen", sagt Hofmeister, der hauptberuflich in der Reise- und Tourismusbranche tätig ist.

Nach mehreren Jahren bei der Lufthansa, bei der er weltweit unterwegs war, arbeitet er seit zwei Jahren im Vertrieb von "Star Alliance" der mit 28 Mitgliedern, darunter auch der Lufthansa, größten Luftfahrtallianz der Welt.

Seine letzte Reise führte ihn im Januar nach Südafrika. Eine Rundfahrt durch die Karoo-Wüste inspirierte ihn zu seinem Lied "Karoo". Sein Ziel war es, ein für die Zuhörer nacherlebbares Album zu produzieren, das "lebt und atmet", sagt Hofmeister über sein Album, auf dem vom ersten bis zum letzten Akkord jede gesungene und gespielte Note von ihm selbst stammt und so zu einem echten "Ein-Mann-Projekt" wurde.

Eine Reise zu sich selbst

Herausgekommen ist Hofmeisters ganz persönliche musikalische Identität, die seine Wurzeln widerspiegeln. Wer seine Songs genießen will, dem rät der Musiker beim Hören der CD dazu, die Augen zu schließen und sich "mit mir auf meine innere Reise, auf die Suche nach einem Zustand der Perfektion, die für mich immer unerreichbar bleiben wird, zu begeben. Ich nenne das Skywalk." Das ist auch der Untertitel des Albums mit den zehn ganz persönlichen Geschichten von Hofmeister.

Der eigentliche CD-Titel "The Veil of Babylon" (Die Schleier von Babylon) hat seine Ursprünge sogar in Friedberg. "Im Leistungskurs Geschichte beschäftigten wir uns auch mit Babylon, der Stadt voller Turbulenzen und Vermischungen. Fasziniert haben mich auch die Schleierwolken am Himmel. Das passt alles zu meiner Musik", meint Hofmeister abschließend.

Mehr Informationen über das Projekt von Lukas Hofmeister gibt es unter www.theveilofbabylon.com.

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