Bürgermeister Dirk Antkowiak (l.) hat von Gemeindereferentin Juliane Weitzel von der Katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt den Segensaufkleber erhalten. Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender überreicht ihr einen Spendenumschlag. FOTO: PM
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Bürgermeister Dirk Antkowiak (l.) hat von Gemeindereferentin Juliane Weitzel von der Katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt den Segensaufkleber erhalten. Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender überreicht ihr einen Spendenumschlag. FOTO: PM

Segen kommt ins Rathaus

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Dass die Sternsinger Anfang jedes Jahres ausschwärmen, Spenden sammeln und Segen verteilen, ist eine uralte Tradition. Doch in diesem Jahr findet die Sternsinger-Aktion der Katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt Friedberg anders als gewohnt statt. So war nur Gemeindereferentin Juliane Weitzel in die Rolle der Segensbringerin geschlüpft, um am Donnerstag der Stadtverwaltung den Segen zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Diesmal soll vor allem Kindern in der Ukraine geholfen werden. Die neuen Corona-Regeln machen es in diesem Jahr unmöglich, dass Sternsinger von Haus zu Haus ziehen, um den Segen zu erteilen. Juliane Weitzel erklärte aber, dass dennoch die Haushalte in Friedberg nicht ohne Segen gelassen werden. Jeder, der sich angemeldet hat, bekommt ein "Sternsingerpäckchen" in den Briefkasten eingeworfen. Darin enthalten sind eine Information zur diesjährigen Aktion, eine Spendentüte und ein Segensaufkleber.

Normalerweise schreiben die Sternsinger den Segen mit gesegneter Kreide über die Türen: "20*C+M+B+21" ist dann zu lesen. Das aktuelle Jahr, in dem Fall 2021, steht getrennt am Anfang und am Ende. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte "Christus Mansionem Benedicat" - übersetzt: Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

In diesem Jahr musste Bürgermeister Dirk Antkowiak den Segensaufkleber selbst über der Tür zu seinem Amtszimmer angebringen.

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