Auch die Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg soll modernisiert und saniert werden - unter anderem die Fassade.	ARCHIVFOTO: NICI MERZ
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Auch die Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg soll modernisiert und saniert werden - unter anderem die Fassade. ARCHIVFOTO: NICI MERZ

Schulen werden modernisiert und saniert

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Wetteraukreis (prw). Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) II unterstützt die Bundesregierung die Schulträger bei wichtigen Investitionen. 29,7 Millionen Euro aus diesem Programm fließen laut Mitteilung des Kreises in die Wetterau. »Damit können wir wichtige Investitionen an rund 30 Schulen umsetzen«, berichtet Landrat Jan Weckler.

Einen Zwischenbericht über den aktuellen Sachstand des bis 2022 laufenden Investitionsprogramms gab es jetzt im Ausschuss für Bildung. »Wir haben die schwierige Aufgabe, die strengen Vorgaben, die der Bund an die Mittelvergabe knüpft, mit den Vorstellungen und Wünschen der Schulen in Übereinstimmung zu bringen. Deshalb waren nicht alle Maßnahmen, die der Kreistag Ende 2018 beschlossen hat, in dieser Form umsetzbar«, erläutert Weckler. So seien Ersatz- und Neubauten durch das Programm nicht förderfähig, sondern nur Investitionen in Sanierung und Umbauten. Folgende Schulen profitieren vom KIP II:

Berufliche Schule am Gradierwerk: Die Modernisierung des Brandschutzes an der Beruflichen Schule am Gradierwerk in Bad Nauheim mit knapp 4,2 Millionen Euro könne aus dem Investitionsprogramm gefördert werden. Der Gesamtausgabebedarf (GAB) liege bei 4,5 Millionen Euro.

Weidiggymnasium: Am Weidiggymnasium Butzbach sollen laut Wetteraukreis die Dächer und die Innenräume saniert werden. KIP-Mittel: 2,8 Millionen Euro, GAB: 3,2 Millionen Euro.

Gesamtschule Konradsdorf: Unter dem Stichwort »Energetische Sanierung« sei die Fassade, Heizung und Sanitäreinrichtungen der Gesamtschule Konradsdorf in Ortenberg erneuert worden. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro seien vollständig aus dem Investitionsprogramm finanziert worden.

Degerfeldschule: Zu den großen Investitionsmaßnahmen gehöre auch die Modernisierung des Hauptgebäudekomplexes mit Dach, Fachräumen, Fassade und Verwaltung an der Degerfeldschule Butzbach. GAB: 1,4 Millionen Euro, KIP-Mittel: 1,3 Millionen Euro.

St.-Lioba-Schule: Die Fassaden mehrerer Gebäudeteile an der St.-Lioba-Schule in Bad Nauheim sollen saniert werden. GAB: knapp 1,3 Millionen Euro, KIP-Mittel: rund 760 000 Euro.

Johann-Philipp-Reis-Schule: An der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg seien mehrere Teilbereiche, wie Holzwerkstätten, Fassadensanierung, WC und Klassenräume modernisiert worden. GAB: rund 4,9 Millionen Euro, KIZ-Mittel: vier Millionen Euro.

Wolfgang-Ernst-Gymnasium: Am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen werde das Hauptgebäude mit Brandschutz, Elektro, IT, Beleuchtung, Akustik und Sanitär modernisiert. GAB: rund 2,6 Millionen Euro, KIP-Mittel: zwei Millionen Euro. Zudem werde die Sporthalle saniert. Unter anderem solle dort ein neues Dach, neue Tribüne und Sanitäranlagen entstehen. Gesamtausgabebedarf: 1,2 Millionen Euro, KIP-Mittel: eine Million Euro.

Josef-Moufang-Schule: Zu den größeren Investitionsmaßnahmen im Kreis gehöre auch die Erweiterung der Ganztagsflächen, die Schaffung von Fachräumen und Verwaltungsflächen für die Josef-Moufang-Schule in Nidda. GAB: knapp 4,8 Millionen Euro, KIZ-Mittel: 2,2 Millionen Euro.

Geschwister-Scholl-Schule: Für die Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal seien gleich drei Einzelmaßnahmen in einem Gesamtvolumen von 2,8 Millionen Euro vorgesehen: unter anderem die Erweiterung von Ganztagsflächen, die Schaffung von Mehrzweckräumen, Räumen für die Schulsozialarbeit, die Schaffung eines Kleinspielfeldes sowie die IT-Verkabelung und Erneuerung der Elektroanlagen. Rund 1,6 Millionen Euro fließe hier aus KIP-Mitteln in die Schule.

Der Landrat zeigt sich mit dem Stand der Umsetzung zufrieden: »Bislang sind wir mit der Umsetzung im Zeitplan, so dass die Fördermittel vollständig an den Schulen im Wetteraukreis ankommen. Neben Neu- oder Erweiterungsbauten aufgrund steigender Schülerzahlen ist die Sanierung der bestehenden Gebäude ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung der Schullandschaft im Wetteraukreis, dafür sind die Fördermittel eine hilfreiche Unterstützung.«

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