Für ihren Roman "Das Unglück anderer Leute" hat Nele Pollatschek Auszeichnungen erhalten. 	FOTO: POLLATSCHEK
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Für ihren Roman »Das Unglück anderer Leute« hat Nele Pollatschek Auszeichnungen erhalten. FOTO: POLLATSCHEK

Schreiben über das, was bewegt

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Wetteraukreis (pm). Nele Pollatschek kennen die meisten wahrscheinlich nur vom Hören: Sie präsentiert in HR2 kultur ihre wöchentliche Glosse »Pollatscheks Kanon: Weltliteratur zum Mitreden« und jüngst in diesem Frühjahr während der Corona-Zeit eine tägliche Glosse »Ein Quarantänchen Trost«. Das habe die Ovag überzeugt, die sie als Laudatorin zur Preisverleihung des Ovag-Jugendliteraturpreises für September eingeladen hat.

Die Anglistin und Autorin, die 1988 in Berlin geboren wurde, hat Englische Literatur und Philosophie in Heidelberg, Cambridge und Oxford studiert und hat dort auch promoviert. Ihr Debütroman »Das Unglück anderer Leute« aus dem Jahr 2016 wurde mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. Bereits zum 17. Mal hat die Ovag ihren Literaturpreis für Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren ausgeschrieben, die im Wetteraukreis wohnen, beziehungsweise dort eine Schule besuchen. Die Themenwahl der eingereichten Texte ist frei, man darf über alles schreiben, was einen bewegt - Historisches, Fantasy, Krimi, Märchen, Lyrik, Sozialkritisches. Begrenzt ist lediglich der Umfang der Texte: Dieser darf acht DIN-A4-Seiten nicht überschreiten.

Besonders achtet die zehnköpfige Jury auf die Originalität beim Schreiben und Inhalt, Stil- und Schreibsicherheit, Dramaturgie und Aufbau.

Als Preise sind Geldbeträge zwischen 250 und 1000 Euro ausgeschrieben, vor allem aber die Teilnahme an einem Workshop im November in Bad Kissingen, wo Schriftsteller wie Feridun Zaimoglu, Ursula Flacke und Franziska Gerstenberg mit den Gewinnern deren Texte lektorieren. Diese Texte erscheinen im Februar 2021 in dem Buch »Gesammelte Werke«. Einsendeschluss für die Teilnahme ist Mittwoch, der 15. Juli. Die Texte können eingereicht werden per E-Mail an matle@ovag.de oder per Brief an die Ovag, Andreas Matlé, Hanauer Straße 9-13 in Friedberg. Im Anschreiben sollten Alter, Name, Adresse und die besuchte Schule aufgeführt sein.

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