Die Mitglieder des Friedberger Skiclubs hatten gerade noch Glück: Zu ihrer Abreise wurden wegen des Coronavirus alle Lifte und Gondeln im Schweizer Engadin geschlossen.	FOTO: PV
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Die Mitglieder des Friedberger Skiclubs hatten gerade noch Glück: Zu ihrer Abreise wurden wegen des Coronavirus alle Lifte und Gondeln im Schweizer Engadin geschlossen. FOTO: PV

Schnee, Sonne und Schwung

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Friedberg (pm). Es ist ein Blick, den keiner so schnell vergisst: 4049 Meter hoch, mit schneebedecktem weißem Rücken, thront der Piz Bernina zwischen Piz Roseg und Bellavista in den Hochalpen des Schweizer Engadin, nur ein paar Kilometer von der italienischen Grenze entfernt. Ewiges Eis, glänzende Gletscher und endlose Bergketten vor tiefblauem Himmel und strahlender Sonnenschein prägen das Bild.

Den grandiosen Blick von der Bergstation der Diavolezza in der Südschweiz hatten sich die Mitglieder des Friedberger Skiclubs dieses Mal bis zum Freitag aufgehoben. Nicht ahnend, dass es der letzte Tag in der Alpin-Skisaison 2020 sein würde. Zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus hatte die Schweiz am darauffolgenden Tag alle Lifte und Gondeln geschlossen. Die Gruppe reiste angesichts der schließenden Landesgrenzen und immer neuer Restriktionen einen Tag früher ab. Die Teilnehmer hatten gerade noch die letzte Saisonwoche in dem Engadiner Skiparadies genossen.

Die Reise ist alljährlich ein Höhepunkt des Vereinslebens. Die Fahrt nach Pontresina, in einem Nachbartal von St. Moritz gelegen, ist seit rund 50 Jahren Tradition. Über 30 Teilnehmer waren diesmal dabei.

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