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Saisonende in Sicht

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Von: Christoph Agel

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Das Quellwasserschwimmbad in Ockstadt wird noch bis einschließlich Sonntag, 11. September, geöffnet sein. © Nicole Merz

Friedberg-Ockstadt (agl). »Wir sind sehr zufrieden«, sagt Stephan Ewald mit Blick auf die Saison 2022 im Quellwasserschwimmbad Ockstadt. Wobei der Vorsitzende des etwa 1000 Mitglieder zählenden Fördervereins nicht überschwänglich wird, denn das Rekordjahr 2018 wurde nicht überboten. Damals seien es etwa 25 000 Besucher gewesen, in der sich dem Ende entgegen neigenden Saison gab es laut Ewald circa 20 000 Besuche.

Letzter Öffnungstag ist am Sonntag, 11. September. Dann kann man nochmal von 11 bis 20 Uhr die Erfrischung genießen. Tags darauf wird es noch eine interne Veranstaltung vor Ort unter freiem Himmel geben: Die Mitgliederversammlung beginnt um 19 Uhr.

Rekordtag 19. Juni mit 678 Gästen

Begonnen hatte die Ockstädter Freibad-Saison am 26. Mai, die meisten Besucher - nämlich 678 - wurden am 19. Juni gezählt. Der Unterschied zu 2018 bestand laut Ewald darin, dass es diesmal einfach kontinuierlich heiß war und man vor vier Jahren auch kühle Tage gehabt hatte. Damals seien die Leute an den heißen Tagen umso zahlreicher ins Freibad geströmt.

Die Zufriedenheit mit der Saison 2022 hat für Ewald mehrere Gründe: Erstens ist die Zahl 20 000 auch respektabel, zweitens gab es viele Erstbesucher, drittens sind die pandemiebedingten Einschränkungen weggefallen. Wobei Ewald auch sagt: »Corona ist bei uns nicht ganz vergessen.« Nach wie vor werde desinfiziert. Ein weiterer Grund für ein positives Saisonfazit ist die stark nachgefragte Wassergymnastik, die montagabends auf dem Programm steht.

Dass besonders viele Menschen das Ockstädter Freibad zum ersten Mal besucht haben, könnte, so vermutet der Förderverein-Vorsitzende, insbesondere daran liegen, dass das Bad in Rodheim nicht zur Verfügung stand. Zum Beispiel trainierte neben der eigenen Schwimmschule auch die aus dem Rosbacher Stadtteil in Ockstadt.

Bei Schwimmbad-Themen kommt man nicht um die Energie-Frage herum, doch Ewald macht sich mit Blick auf das Ockstädter Freibad keine Sorgen: Es wird nämlich nicht beheizt, abgesehen vom Kinderplanschbecken, was aber eine Solaranlage übernimmt. Und beim Stromverbrauch sorge die 2021 eingebaute Pumpe für eine Einsparung in Höhe von 40 Prozent, sagt Ewald. Die Anschaffung sei mit 55 Prozent aus Bundesmitteln bezuschusst worden.

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