Die Organisatoren mit dem erweiterten Team der Jugendpflege (jeweils v. l.): hinten Jürgen Umsonst und Jan Hecht, in der Mitte Michelle Schindlmeier, Liese Jürgs, Maja Hummel, Tom Clement, Simone Junker, Celina Holland und Lukas Hölzinger und vorne Simone Köhl und Lili Hu. FOTOS: PM
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Die Organisatoren mit dem erweiterten Team der Jugendpflege (jeweils v. l.): hinten Jürgen Umsonst und Jan Hecht, in der Mitte Michelle Schindlmeier, Liese Jürgs, Maja Hummel, Tom Clement, Simone Junker, Celina Holland und Lukas Hölzinger und vorne Simone Köhl und Lili Hu. FOTOS: PM

Dem Rockstar geholfen und das Heiligtum gerettet

  • vonred Redaktion
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Friedberg. Das Team der Jugendpflege hatte sich für den Escape-Room-Tag im Junity wieder einiges einfallen lassen: Neben schön gestalteten Räumen, in denen es zahlreiche Rätsel zu knacken galt, gab es auch ein ausgefeiltes Hygienekonzept. Und so konnten die zahlreichen Besucher die Knobelabenteuer unbeschwert und mit viel Spaß genießen. Dabei waren die grauen Zellen der insgesamt 22 Rätsel-Teams ebenso gefordert wie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Auch wenn es nicht immer ganz leicht war, schafften es die meisten in der vorgesehenen Zeit und manchmal mit dem einen oder anderen zarten Hinweis der Organisatoren.

Galt es für die jüngsten Besucher ab acht Jahre, Pipis Schatzkiste zu heben und dabei die Villa Kunterbunt umzukrempeln, hieß es mit Bezug auf Joanne K. Rowlings literarische Vorlage "Gefangen in der Nocturngasse" eben dieser zu entkommen.

Der Escape-Room unter dem Motto "Sex and drugs and Rock’n’Roll", im Bühnenraum des Junity inszeniert, widmete sich dem Schicksal eines während der üblichen Orgien in der "Hosiana-Bar" abgestürzten Individuums, das von sich behauptete, ein Rockstar zu sein und am Abend ein großes Konzert geben zu müssen. Alles kein Problem, wäre er nicht wegen exzessiven Kneipenvandalismus in der Ausnüchterungszelle der Friedberger Polizei gelandet und wäre nicht seine Erinnerung an den eigenen Namen, die eigenen Liedtexte und auch alles andere auf der Strecke geblieben.

Doch dank der Kombinationsgabe der jugendlichen Rate-Teams und mit Unterstützung der geheimnisvollen Miss Pretty konnten die Identität der demütigen Schnapsdrossel geklärt, die Haftentlassung ermöglicht und so das Konzert doch noch gerettet werden. Nicht ohne die mahnenden Worte und Bewährungsauflagen des diensthabenden Jan Hecht als Polizeiobermeister Franz Kerker- meister zum Abschied: "Nie wieder in die Hosiana-Bar!" und "Keine Macht den Drogen!".

Hohe Anforderungen an die kriminalistischen Fähigkeiten der Teilnehmer ab 16 Jahre stellte das Thema "Das heilige Artefakt der Inkas". Diesmal diente eine Pfadfinderjurte auf dem Freigelände des Junity als Forschungslabor der jungen Archäologen, die dort in die geheimnisvolle Welt der antiken Hochkulturen von Inkas, Azteken und Ägyptern eintauchten. Und zum Glück gelang es, das heilige Artefakt der Inkas aus den Händen eines Bösewichts zu retten.

Wem das noch nicht reichte, konnte sich an Rätselstationen in der Mehrzweckhalle austoben oder sich den süßen Genüssen der Cake-Pops hingeben, deren Inhaltsstoffe es ebenfalls zu erraten galt.

Alles in allem ein gelungener Tag, an dessen Ende die Erkenntnis des Teams der Friedberger Jugendpflege stand: Es hat Riesenspaß gemacht, der Aufwand hat sich gelohnt, und es wird einen dritten Escape-Room-Tag geben. JÜRGEN UMSONST

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