Hochschulpreis

Roboter soll Wüste bepflanzen und bewässern

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Friedberg/Gießen (pm). Die Arbeitsgruppe »Mamut-Robotics« der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) hat als beste studentische Initiative den diesjährigen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre gewonnen. Die Auszeichnung, die Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn während einer Feierstunde in Wiesbaden überreicht hat, ist mit 10 000 Euro dotiert.

»Mamut« steht für Mobile Autonomous Modular Universal Technology. Studentinnen und Studenten gründeten die Initiative 2015 am Gießener Fachbereich Elektro- und Informationstechnik. Die Gruppe beschäftigt sich mit mobiler Robotik, Planung, Programmierung, 3-D-Druck, Konstruktion, Layout und dem Konzeptentwurf von Robotern. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung eines großen mobilen Roboters, der Wüstengebiete bepflanzt und bewässert.

Regelmäßig nimmt das Team am Eurobot-Contest teil, einem Wettbewerb, in dem studentische Gruppen mit autonomen Robotern europaweit gegeneinander antreten und jedes Jahr unterschiedliche Aufgaben bewältigen müssen. 2019 richtete »Mamut« die deutsche Vorentscheidung in Gießen aus.

Die Arbeitsgruppe »Mamut« ist offen für Studierende aller Fachbereiche und legt Wert auf interdisziplinäres gemeinsames Arbeiten. Aktuell sind etwa zehn Mitglieder aus den Studiengängen Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik dabei.

Die Jury des Hochschulpreises lobte die Gruppe als hochmotiviert. Das Team entscheidet autonom, was es macht, hat aber einen Mentor im Hintergrund. Dr. Thomas Glotzbach, Professor für Steuerungstechnik und Robotik am Fachbereich Elektro- und Informationstechnik, betreut »Mamut« seit einem Jahr.

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