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Der Schaden an der Lkw-Front war für die Beamten nicht zu übersehen.

»Reparatur« mit Klebeband

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Wetteraukreis (pm). Weil er einen Schaden an der Front hatte, ist ein Lkw am Mittwoch auf der A5 einer Streife der mittelhessischen Autobahnpolizei aufgefallen. Der Lastzug fuhr gegen 14.30 Uhr in Höhe des Gambacher Kreuzes gen Süden, als sich die Polizisten zu einer Kontrolle entschlossen. Der nicht unerhebliche Frontschaden entstand nach Aussage des Fahrers bereits vor längerer Zeit auf einer Baustelle.

Die notdürftige »Reparatur« mit mehreren Metern Textilklebeband war nach Anssicht der Ordnungshüter jedoch nicht akzeptabel. »Es bestand die Gefahr, dass sich Teile der Beleuchtungseinrichtung und Stoßstange während der Fahrt lösen und damit ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer darstellen«, teilt die Polizei mit. Dies bestätigte auch ein Mitarbeiter der Gesellschaft für technische Überprüfungen, dem der Lastzug zur technischen Kontrolle zugeführt wurde.

Bei genauerem Hinsehen gab es auch am Luftbehälter für die pneumatisch arbeitenden Bremsen etwas auszusetzen. Er war stark korrodiert, sodass Luft entweichen konnte. Der Aufbau des Drucks, der zur Funktion des Bremssystems erforderlich ist, hätte so jederzeit ausfallen können. Das Fahrzeug wurde als verkehrsunsicher eingestuft und eine Weiterfahrt untersagt.

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