Besuch beim Bioladen (v. l.): Thomas Zebunke, Bernd Stiller, Betina Quägber-Zehe, Johannes Contag, Marlu Müller-Bremm, Pascal Miller und Michaela Colletti mit Maya. FOTO: PM
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Besuch beim Bioladen (v. l.): Thomas Zebunke, Bernd Stiller, Betina Quägber-Zehe, Johannes Contag, Marlu Müller-Bremm, Pascal Miller und Michaela Colletti mit Maya. FOTO: PM

Regionale Wirtschaft stärken

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Im Rahmen des Bürgerdialogs "Fribbisch babbelt" sind die Grünen in Friedberg-West gewesen. Gesprochen wurde unter anderem über die Versorgung mit Lebensmitteln von regionalen Erzeugern aus kontrolliert ökologischem Anbau. Marlu Müller-Bremm vom Regenbogen-Bioladen bietet seit 34 Jahren Naturkost und Naturkosmetik an. Gemüse und Obst gibt es unverpackt, Bio-brot und -käse an der Theke. "Regionale Versorgung im Stadtteil, die gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus erreichbar ist, reduziert die CO2-Belastung der Umwelt", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Grünen.

"Als gewählte Stadtverordnete gehört es auch dazu, mich sozialen Belangen anzunehmen und Handel und Gewerbe vor Ort zu unterstützen. Die bereits vor der Corona-Krise drohende Verödung der Städte wurde durch die Pandemie verstärkt. Viele inhabergeführte Betriebe kämpfen ums Überleben", sagt Michaela Colletti, Vorstandssprecherin der Rosbacher Grünen.

Wie in jedem kleinen Handwerksbetrieb verlange auch im Einzelhandel die Bewältigung der Kosten den Inhabern einen hohen persönlichen Einsatz ab, äußerte das Friedberger Grünen-Fraktionsmitglied Bernd Stiller. "Und allzu oft geht es der Käuferschaft beim Preis um jeden Cent. Die Hintergründe niedriger Preise werden viel zu wenig hinterfragt." Thomas Zebunke, Agrar-Experte und Mitglied der Wetterauer Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, fügt hinzu: "Immer mehr, immer billiger, immer schneller ist ein Irrweg, auch bei Lebensmitteln. Produzentinnen und Produzenten, Verbraucherinnen und Verbraucher, Natur- und Tierschutz haben mehr von regionalen Wirtschaftskreisläufen. Wir wollen diese mit unserer Kreispolitik noch stärker aktiv fördern."

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