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Im Tätigkeitsbereich Holzbau fertigen die Schüler eigene Nistkästen an.

Praktische Erfahrungen sammeln

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Friedberg (pm). Alle Acht- und Neuntklässler des Hauptschulzweigs an der Henry-Benrath-Schule haben für die Berufsorientierung ein zweiwöchiges Klassenpraktikum absolviert.

Die Jugendlichen konnten Berufe in sechs handwerklichen Tätigkeitsbereichen kennenlernen, indem sie in diese für jeweils ein bis zwei Tage hineinschnupperten. Dies umfasste mit der Anfahrt ungefähr die Dauer eines Arbeitstages, um auch diesen Umfang realistisch darstellen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Zertifikat für Bewerbungen

Die Schüler seien in den Werkstätten und Ausbildungsräumen alle Arbeitsschritte mit den geschulten Ausbildern durchgegangen. Diese beurteilten die Schüler und ihre Leistungen zum Abschluss individuell in einem Zertifikat, das ihnen als Nachweis über die praktischen Erfahrungen als Anhang für Bewerbungen dienen könne.

Im Bereich des Maurerhandwerks fertigten die Jugendlichen eine Kalksteinwand an, reinigten das Mauerwerk und bauten es zurück. In der Farb- und Raumgestaltung mischten sie den Farbkreis und malten ihn aus. Der Bereich Fliesenlegen wurde in Form eines Mosaiks vorgestellt: Die Schüler zeichneten Platten an, schnitten sie zu und klebten sie zu einem Motiv zusammen. Im Holzbau fertigten sie einen Nistkasten an: Sie sägten Holzbretter zurecht, rissen Löcher an und verschraubten nach dem Bohren alles.

Zudem waren in dem Bereich Körperpflege, Kosmetik und das Friseurhandwerk vorgesehen. Hier konnten die Schüler Puppen die Haare glätten, ihnen Locken machen und Frisuren stecken. Neben der gegenseitigen Maniküre stellten sie Kosmetika des täglichen Bedarfs, zum Beispiel ein Peeling oder eine Gesichtsmaske her. Ergänzt wurden die Aktivitäten durch theoretische Grundlagen in Ernährung, Kosmetik und Verkauf.

Ihre Ergebnisse konnten die Schüler mitnehmen, um sie in der Schule auszustellen oder zu Hause zu nutzen.

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