Potenzielle Gründer gesucht

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Friedberg/Gießen (pm) Eine lebensrettende Idee hat im vergangenen Jahr den ersten eigenen Gründungswettbewerb der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) für sich entschieden: Mit einem automatischen Branderkennungs- und -schutzsystem überzeugte das Team Fisego die Jury des Ideeco, holte sich das Preisgeld und steht derzeit mitten im Gründungsprozess.

»Wir sind gespannt, welche Innovationen diesmal um Plätze auf dem Podest konkurrieren werden«, sagt Christian Abt, der den hochschulinternen Wettbewerb ins Leben gerufen hat und koordiniert. Noch bis zum Montag, 2. August, um 24 Uhr läuft auf www.thmideeco.de die Anmeldephase zum Einreichen von Ideenskizzen.

Abt hofft auf etwa 20 Anmeldungen, hat mehr als die Hälfte bereits in der Tasche und kennt viele der Teams schon. Denn er selbst hat in den vergangenen Monaten die »Ideeco Summits« veranstaltet, in denen sich Gründungsinteressierte austauschen konnten, in denen es Einblicke in die ersten Schritte des Gründungsprozesses gab und wo erfolgreiche Gründer von ihren Unternehmen und über ihre Strategien berichteten.

»Das ist natürlich ein Erfahrungsschatz, auf den einige Teams direkt aufbauen wollen«, sagt Abt - mit einem knappen Dutzend Anmeldungen direkt aus dem Umfeld der Summits rechnet er. Auch einige Teilnehmer des vergangenen Durchgangs hätten sich mit neuen Ideenskizzen und Geschäftsideen nochmals angemeldet.

Zuerst werden die Ideenskizzen von einem Gutachterausschuss bewertet. Mitte August gibt es dann ein offenes Pitch-Training, in dem die Teams das erfolgreiche Präsentieren ihrer Geschäftsidee lernen. Die sechs bis acht Finalisten bekommen wenig später ein zweites Training, denn vor der Jury gilt es am 2. September, die beste Präsentation für die beste Idee zu liefern. Vor Vertretern der THM, vor Sponsoren und dem im Vorjahr siegreichen Gründerteam Fisego mit Sophia Reiter und Fabian Goedert werden dann die besten Ideen gekürt und die Preise übergeben: 3000 Euro für die Sieger, 2000 Euro für die Zweitplatzierten und 1000 Euro für die Dritten. Zudem gibt es einen Nachhaltigkeitspreis in Höhe von 2000 Euro und den Publikumspreis von 500 Euro. »Wenn die pandemische Situation es erlaubt, wollen wir einen möglichst hohen Live-Anteil ermöglichen«, sagt Abt. Denn das habe im ersten Durchgang 2020 doch sehr gefehlt.

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