Polizei: Vorsicht bei FacebookNachrichten

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Wetteraukreis (pob). In den letzten Tagen und Wochen erhält die Wetteraer Polizei vermehrt Hinweise von Bürgern, die über den Facebook-Mes-senger-Dienst Phishing-Nachrichten erhalten haben. Nach dem Öffnen der als Video getarnten Nachricht hatten sich die Betrüger Zugang zum Facebook-Account der Betroffenen verschafft und die schädliche Nachricht an deren Kontaktliste weiterverbreitet.

Die Nutzer aus dem Wetteraukreis hätten anschließend ihren Kontakten erklären müssen, dass diese Nachrichten nicht von ihnen stammten.

Typische Phishing-Nachrichten haben Titel wie »Weißt Du noch wann das war«, »Schau mal was ich gefunden habe«, oder »Du bist deutsch«. Wer auf das vermeintliche Video des Bekannten klickt, wird auf einer neuen Seite aufgefordert, sich erneut bei Facebook einzuloggen - die Seite ist aber in der Regel gefälscht. Die Login-Daten werden an die Betrüger übertragen, die sogleich die schadhafte Nachricht an die Kontakte des Accounts weiter verteilen.

Die Polizei rät: »Erst denken, dann klicken. Lieber einmal mehr misstrauisch sein.« Die Zweistufige Authentifizierung in den Einstellungen sollte aktiviert sein. Wer bereits auf die Phishing-Mail reingefallen ist, sollte das Passwort ändern, Freunde warnen und einen Virenscan durchführen.

Wetteraukreis (jwn). Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag der Grünen zugestimmt, die Digitalisierung der Schulen als festes Thema im Bildungsausschuss zu verankern. So könne für eine zeitgemäße und funktionierende digitale Ausstattung der Schulen gesorgt werden, argumentierte Fraktionsvorsitzender Michael Rückl. Den zweiten Aspekt des Grünen-Antrags, Experten oder Praktiker aus den Schulen inden Ausschuss zu laden, um eine enge Begleitung der Umsetzung des zuletzt verabschiedeten Medienentwicklungsplans zu gewährleisten, wurde abgelehnt.

Keine Mehrheit fand auch der Antrag der Grünen, die CO2-Einsparziele anzupassen. So sollte der Ausstoß in kreiseigenen Liegenschaften mit geeigneten Maßnahmen bis zum Jahr 2030 um 67 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 gesenkt werden. Festgeschrieben sind bislang 55 Prozent. Dem hielt SPD-Sprecher Rouven Kötter entgegen, dass der Kreis den Klimaschutz nicht als »ärgerliche Pflichtaufgabe« ansehe und deshalb schon jetzt alle gesetzlichen Vorgaben erfülle. Durch ständiges Reden in den Ausschüssen werde die Situation nicht besser. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt,

Auch die Anträge der NPD auf Erstellung eines Leitfaden für Asylbewerber, einer Resolution zur schnellen Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern und die Forderung nach einem Verbot der Antifa-Gruppen wurden abgelehnt.

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