"Politisch untragbar"

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Wetteraukreis(pm). Das Urteil des Landgerichts Frankfurt, wonach der Wetterauer AfD-Sprecher und (ehrenamtliche) Kreisbeigeordnete Andreas Lichert aus Bad Nauheim als "stolzes Mitglied" der sogenannten Identitären Bewegung (IB)" bezeichnet werden darf, bestätigt für die Wetterauer SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl und für Christine Jäger, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, ein weiteres Mal, dass Lichert insbesondere auch als Mitglied des Kreisausschusses politisch untragbar sei. "Alle, die es sehen wollten, konnten schon seit Langem wissen, dass Andreas Lichert am äußeren rechten Rand steht." Er habe die rechte Projektwerkstatt in Karben betrieben und sei einer der wichtigsten Exponenten des sogenannten Flügels in der hessischen AfD gewesen. Das Urteil bestätige nun nochmals klar, "dass Lichert auch der Identitären Bewegung angehört", so Lisa Gnadl. Umso wichtiger sei es, "dass alle demokratischen Parteien in Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr und die anschließende Neuwahl des Kreisausschusses jede Art der Kooperation mit der AfD ausschließen".

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