Piratenpartei sammelt Unterschriften

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Wetteraukreis (pm). Die Wetterauer Piraten sammeln auf Wochenmärkten Unterstützungsunterschriften, damit sie im Herbst zur Bundestagswahl antreten können. Parteien, die nicht im Bundestag vertreten sind, müssen damit belegen, dass genügend Wähler wollen, dass sie sich zur Wahl stellen dürfen. Für kleine Parteien sei diese Hürde ein aufwendiger Prozess und in Zeiten von Corona, wo kaum Info-Stände abgehalten werden könnten, eine Herausforderung, wie die Piratenpartei mitteilt.

Für die Unterzeichner ergebe sich keinerlei Verpflichtung. Das zuständige Wahlamt bestätigt, dass der Unterzeichner im jeweiligen Wahlkreis oder im jeweiligen Bundesland wahlberechtigt ist.

»Unsere Kernthemen sind der Schutz unserer Grund- und Bürgerrechte, die Würde der Menschen und ihre Teilhabe an der Gesellschaft«, sagt Stephan Flindt, Direktkandidat im Wahlkreis 177 (Wetterau I). »Darüber hinaus engagieren wir uns für die digitale Transformation, die unser Land vor große Herausforderungen stellt.« Digitale Schule sowie die Versorgung mit Breitbandanschlüssen seien »keine Nerd-Themen mehr«, sondern sie bestimmten den (Berufs-)Alltag.

»Bei aller Technikverliebtheit gilt es aber auch, die Menschen im Blickpunkt zu haben, die auch die Möglichkeit haben müssen, daran teilzuhaben«, sagt Volker Weidmann, Rosbacher Kandidat der hessischen Landesliste und Kreisvorsitzender der Piratenpartei. »Es gilt, neue Wege zu finden für Sozial- und Verkehrssysteme und Infrastrukturen, die einer sich ständig ändernden Welt gerecht werden.«

Die Piratenpartei ist weltweit und in mehreren Ländern auch in den höchsten Parlamenten vertreten - etwa im Europaparlament.

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