Claudia Ginkel
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Claudia Ginkel

Pfarrerin sammelt Spenden für das zerstörte Beirut

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Friedberg(pm). Die evangelische Pfarrerin Claudia Ginkel ruft zu Spenden für den Libanon auf. "Fast zwei Jahre ist es her, dass ich in Beirut ein dreimonatiges Sabbatical an der Near East School of Theology (NEST) verbringen durfte, an der angehende Pfarrer der christlichen Kirchen im Nahen Osten ausgebildet werden." Ginkel knüpfte Kontakte zu den verschiedensten nichtstaatlichen Organisationen (NGOs), lernte die "wunderbaren und liebenswürdigen Menschen dort" kennen.

Seit Herbst letzten Jahres und dem Beginn der Revolution, die auf einen Neuanfang des korrupten politischen Systems setzt, bange und hoffe sie "mit den Menschen, die seit Jahren unter immer widrigeren Umständen versuchen, ihr Leben in den Griff zu kriegen". Die Explosionen am Hafen von Beirut, die Bilder von Verwüstungen, von toten, verletzten und obdachlosen Menschen zu sehen, habe sie zutiefst erschüttert. "Die vertrauten Plätze, Orte, Stadtteile und auch Kirchen der Stadt zerstört zu wissen, macht mich unendlich traurig. Die Menschen brauchen und bitten um Unterstützung. Diese Bitte gebe ich hiermit weiter."

Spenden können über die bekannten Hilfswerke geschehen. Wer die evangelischen Christen im Libanon unterstützen will, kann dies tun über die Evangelische Mission in Solidarität (EMS), die eng mit der dortigen Kirche verbunden ist. Spendenkonto: Evangelische Mission in Solidarität e.V. Evangelische Bank - IBAN: DE85 5206 0410 0000 0001 24. Stichwort "Libanon". Die Evangelisch Nationale Kirche verantworte auch syrische Flüchtlingscamps und eine Schule. Ginkel steht für weitere Informationen bereit. FOTO: PV

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