agl_Brost3_010721_4c
+
Pfarrer Christian Brost verlässt die Wetterau.

Pfarrer Christian Brost zieht es an den Rhein

Ossenheim/Fauerbach (alh). Es war seine erste Pfarrstelle - jetzt wird es Zeit für etwas Neues: Pfarrer Christian Brost verlässt nach vier Jahren die Kirchengemeinde Fauerbach-Ossenheim. Für ihn geht es zu einer neuen Aufgabe an den Rhein.

Wenn Pfarrer Christian Brost auf seine Zeit in Fauerbach und Ossenheim zurückblickt, ist er vor allem eines: dankbar. Dankbar für die Offenheit des Kirchenvorstandes und der Gemeinde, »sich auf einen jungen Pfarrer einzulassen« - und auf seine Ideen. Für Brost war die Pfarrstelle in den Friedberger Ortsteilen die erste nach dem Vikariat, das er in Heidesheim am Rhein gemacht hat, wo es ihn nun, vier Jahre später, wieder hinzieht.

Dankbar ist der junge Pfarrer auch für die Erfahrungen, die er in Fauerbach-Ossenheim gemacht hat. Genauso wie für die vielen Begegnungen. 2017, als er ankam, waren Fauerbach und Ossenheim noch zwei selbstständige Gemeinden, die pfarramtlich verbunden waren. Den Prozess des Zusammenwachsens zu einer Gemeinde hat Brost mitbegleitet. Der Impuls kam 2019 aus dem Kirchenvorstand.

Die Frage nach der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden hat seine Arbeit auch in den vergangenen Monaten geprägt. Brost hat den Prozess zur Bildung eines Kooperationsraums der Friedberger Gemeinden bis zu seinem Ausscheiden koordiniert.

»Heidesheim ist eher katholisch geprägt, wir werden ökumenisch eng zusammenarbeiten«, sagt Brost. »Ich freue mich darauf, werde aber meine Zeit hier in Fauerbach-Ossenheim so schnell nicht vergessen.«

Eine Nachfolgerin ist gefunden: Pfarrerin Maren Bezold kommt ab August in die Kirchengemeinde Fauerbach-Ossenheim.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare