170 offene Lehrstellen bei 167 Unversorgten

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Wetteraukreis(pm). Im Wetteraukreis wurden insgesamt 2085 ausbildungsplatzsuchende Jugendliche seit Oktober 2019 registriert. Die Arbeitsagentur verzeichnet damit einen Rückgang um 137 junge Menschen gegenüber dem Vorjahr. 167 Jugendliche waren zum Stichtag Ende September noch unversorgt, also hatten keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und waren nicht bei einer weiterführenden Schule oder einer Universität eingeschrieben. Dies entspricht einem Anstieg um 41 Personen gegenüber dem Vorjahresvergleich.

Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um neun auf nun 1660 gesunken. Zum Berichtsjahresende waren noch 170 Ausbildungsstellen unbesetzt, 85 weniger als im Vorjahr.

"Für die große Mehrheit der Jugendlichen, die sich seit Oktober letzten Jahres zur Unterstützung bei der Berufswahl gemeldet hatten, blieb die Corona-Krise bei der Ausbildungsplatzsuche folgenlos", kommentiert Eckart Schäfer, Leiter der Arbeitsagentur, den Abschluss des Berichtsjahres. "Sicherlich muss im Einzelfall noch mal genau hingeschaut und nachgesteuert werden. Dies gilt sowohl für Ausbildungsplatzsuchende, wie auch für Arbeitgeber. Aber rückblickend sind wir mit der Gesamtsituation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt zufrieden."

Im gesamten Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, zu dem auch der Wetteraukreis gehört, wurden seit September 2019 insgesamt 4900 Bewerber aufgenommen und beraten.

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