Neues Team, neue Ideen

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Friedberg-Ossenheim (pm). Mit neuer Mannschaft und neuen Ideen startet die SPD Ossenheim in den Kommunalwahlkampf. Laut Ortsvorsteher Peter Haas ist ein Team mit neun Kandidaten aufgestellt worden. Mit Haas, Simone Hahn-Wiltschek und Joachim Schuchardt belegt ein eingespieltes Trio die vorderen Listenplätze. Es folgen sechs Politikneulinge: Anke Bunke, Bahareh Hübschmann, Verena Weiß, Kai Bunke Sandra Berger und Angelika Marx.

Alle sind seit Jahren im Dorfleben engagiert.

Im Programm ist eine auf zukunftsfähige Mobilität ausgerichtete Durchfahrtsstraße ein zentrales Thema. Eine Umgehungsstraße lehnt die Ossenheimer SPD ab. Joachim Schuchardt dazu: »Es ist notwendig, den Blick in die Zukunft zu richten. Unser aller Mobilitätsverhalten wird sich ändern müssen, moderne Arbeitsformen wie Homeoffice werden sich auch nach Corona weiter durchsetzen. Daher unterstützen wir den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Radwege, statt auf Flächenversiegelung durch Umgehungsstraßen zu setzen.« In der Befürwortung eines Waldfriedhofs sieht die SPD einen Beitrag zum Erhalt des Ossenheimer Wäldchens in seiner jetzigen Form. Alter Baumbestand könne bewahrt werden.

Mehrzweckhalle wichtiges Thema

Außerdem haben die Kandidaten Ideen für inklusives Wohnen entwickelt. Ältere Menschen wollten ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen, wenn sie zunehmend auf Hilfe angewiesen seien, Angehörige möchten ihre älteren Familienmitglieder in der Nähe haben. Gleichzeitig gebe es in Friedberg und Umgebung für Menschen mit Behinderung nach der Schule zu wenig Wohnangebote. Nicht zuletzt könnte eine eingebettete Sozialstation ambulante Versorgung im Ort übernehmen.

Diese Ideen möchte das Team ebenso wie seine anderen Projekte gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickeln und an deren Umsetzung arbeiten. Eine Sanierung der Mehrzweckhalle, die an den Bedürfnissen der Ossenheimer und ihrer Vereine ausgerichtet ist, liege der SPD besonders am Herzen. Weiterhin bestehe Verbesserungsbedarf bei Angeboten für ältere Kinder und Jugendliche. Hier freut sich die SPD auf den Austausch mit Bürgern. »Nur im Gespräch erfahren wir, was die Menschen bewegt und wo wir ansetzen müssen«, sagt Simone Hahn-Wiltschek.

In einer Zeit, in der die politische Spaltung der Gesellschaft allenthalben spürbar werde, will die SPD-Mannschaft ihren Beitrag zur Stärkung der gesellschaftlichen Mitte leisten.

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