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Isil Yönter und Michael Rückl übernehmen für die kommende Wahlperiode die Fraktionsführung der Wetterauer Grünen.

Neues Duo an der Spitze der Grünen-Fraktion

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Wetteraukreis (pm). Die Wetterauer Grünen haben ihre Fraktionsspitze gewählt. Wie es nun in einer Pressemitteilung heißt, teilen sich - wie bei den Grünen üblich - eine Frau und ein Mann die Fraktionsführung. Michael Rückl aus Wölfersheim bleibt auch weiterhin in diesem Amt. Neu in der Spitze ist Isil Yönter aus Bad Vilbel. Sie ist bereits seit zehn Jahren in der Kommunalpolitik.

Beide wurden einstimmig gewählt. Sie zeigten sich erfreut über das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und die künftige gemeinsame Arbeit in der Fraktion. Es ist die größte, die die Grünen im Kreistag je hatten. Die Altersspanne der Fraktion reicht von 20 bis 67 Jahren.

Enttäuscht zeigt sich Yönter vom Ausgang des Sondierungsgesprächs mit der CDU. Angesichts des Wahlergebnisses der Grünen sehe sie den Willen der Bürger*innen nicht gewürdigt. »Für mich zeigt sich hier der mangelnde Wille der CDU zu einer thematischen Erneuerung«, sagt Yönter. »Erstes Ziel für uns beide ist deshalb, aus der mehr als doppelt so groß gewordenen Fraktion eine starke Opposition zu formen. Mit ihr wollen wir vehement für unsere Themen eintreten, allen voran der Klimaschutz.«

In den vergangenen über 20 Jahren waren CDU und SPD in unterschiedlichen Konstellationen im Wetteraukreis am Ruder.

Michael Rückl sagt: »Das laugt aus. Und so trat die alte und nun wieder neue Koalition zuletzt auch auf. Sie arbeitet Themen ab, anstatt mit ihnen Veränderung vorantreiben zu wollen. Das hat sie beim Klimaschutzkonzept, bei der Schuldigitalisierung und auch beim Schulbau gezeigt, bei dem sie noch immer auf fossile Energien setzt. Und sie greift Zukunftsthemen nicht auf. Für den Schutz des Wassers, des Bodens, den Nahverkehr erklärt sie sich regelmäßig als nicht zuständig. Kann man so machen, macht aber die Wetterau nicht besser. In diese Wunden werden wir deshalb weiter unsere Finger legen.« FOTO: PM

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