Neue Trauergruppe wird gegründet

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Wetteraukreis (pm). Das Trauerprojekt Lacrima der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverbandes Rhein-Main bietet ab 16. Juni eine weitere Gruppe für trauernde Jugendliche ab 13 Jahren an. Die Gruppenstunden finden vorerst online jeden zweiten Mittwoch im Monat von 19 bis 21 Uhr statt.

»Aktuell ist geplant, uns davon zweimal im Jahr in der Gruppe in Präsenz zu treffen, sofern es die Kontaktbeschränkungen bis dahin zulassen«, erklärt Melanie Hinze, Projektleiterin Lacrima und ausgebildete Trauerbegleiterin. Sie leitet auch eine Trauergruppe in Bad Nauheim.

Bei Lacrima, dem Trauerzentrum für Kinder und Jugendliche, bieten die Johanniter Betroffenen einen geschützten und vertrauensvollen Raum, in dem sie ihre Trauer bewusst leben können. Dabei ist Lacrima keine Therapieform. »Wir stellen eine fundierte, nachhaltige Begleitung, Betreuung und Unterstützung, die jedem Kind hilft, seinen persönlichen Trauerweg zu finden«, sagt Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Rhein-Main. In kleinen Trauergruppen ermutigen die Trauerbegleiter die Kinder und Jugendlichen, ihre Erfahrungen und Gefühle zu teilen. Das fördert die Verarbeitung und zeigt ihnen, dass sie in dieser schwierigen Situation nicht alleine sind. Das Angebot sei in der Form einzigartig im Rhein-Main-Gebiet und der Wetterau und für die Teilnehmer kostenfrei.

Zur Unterstützung des Lacrima-Teams werden noch Interessierte gesucht, die Lust auf ehrenamtliche Arbeit in der Trauerarbeit haben. »Wir legen Wert auf Kolleginnen und Kollegen, die ein großes Herz und ein gutes Bauchgefühl mitbringen«, berichtet Hinze. Interessierte können sich bei ihr per E-Mail melden: melanie.hinze@johanniter.de.

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