Die neue Broschüre präsentieren (v. l.) Pfarrer André Witte-Karp, Silke Markolf-Sommer, Andrea Kube und Martina Noblé.
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Die neue Broschüre präsentieren (v. l.) Pfarrer André Witte-Karp, Silke Markolf-Sommer, Andrea Kube und Martina Noblé.

Neue Broschüre gibt Hilfe für junge Eltern

Friedberg (har). Wenn ein Baby geboren wird, beginnt für die Eltern eine neue Zeitrechnung, besonders beim ersten Kind. Manche Paare sind dann für jede Form von Hilfe und Unterstützung dankbar, auch schon während der Schwangerschaft. Eine solche Hilfe bietet die Broschüre »Leben mit dem Baby«.

Die Broschüre wurde federführend vom Evangelischen Familienzentrum Friedberg (FZ), einer Kooperation der Familienbildungsstätte Wetterau und der evangelischen Kirchengemeinde Friedberg, erstellt. Am Dienstag stellten die beiden FZ-Vorsitzenden Andrea Kube und Pfarrer André Witte-Karp mit Redakteurin Silke Markolf-Sommer und Martina Noblé als Koordinatorin des FZ sowie als Sprecherin für den Netzknotenpunkt »Frühen Hilfen Wetterau« beim Wetteraukreis das 40-seitige »Eltern-und-Kind Handbuch Friedberg« vor. Dieses soll jungen Familien in Friedberg schon in der Schwangerschaft, vor allem aber im ersten Lebensjahr ihres Kindes begleiten. Auf 40 Seiten führt eine junge Familie mit Mama Nina, Papa Rafi und Töchterchen Emilia Eltern durch das erste Jahr mit ihrem Kind. Dabei erfahren die jungen Familien, welche entwicklungspsychologische, pädagogische und gesundheitliche Fragen auf sie zu kommen und welche Lösungen möglich sind.

»Wir wollten keinen pädagogischen Ratgeber herausgeben, sondern den Eltern auf Augenhöhe begegnen«, sagt Markolf-Sommer. Die 40 Seiten sind übersichtlich gegliedert. Illustrationen mit Zeichnungen von Kindern aus der Kita Wintersteinstraße lockern die elf Kapitel auf. Die reichen von »Baby unterwegs« über »Ankommen in der Welt – ankommen in Friedberg« bis »Babynahrung« und »Familie und Beruf – unter einem Hut«. Ein achtseitiger Anhang informiert über Adressen von Ansprechpartnern wie Gynäkologen, Kinderärzten, Hebammen, Beratungsstellen, Eltern-Kind-Gruppen, Verwaltungen und vieles andere mehr.

»Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Bauamt das momentan einzige aktuelle Verzeichnis aller Spielplätze in der Kernstadt erstellt«, sagt Markolf-Sommer. Finanziert wurde die Broschüre aus dem Budget der Bundesinitiative »Frühe Hilfen« sowie vom Wetterauer Netzwerk der Bundesinitiative. Das Eltern-und-Kind-Handbuch soll im Standesamt Friedberg, im Hochwaldkrankenhaus sowie von Frauen- und Kinderärzten gezielt ausgegeben werden.

Auch andere Kommunen des Wetteraukreises können von dem Konzept der Broschüre partizipieren und das Copyright über Romy Nickel von der Fachstelle Familienförderung des Wetteraukreises erhalten (E-Mail romy.nickel@wetteraukreis.de).

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