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Geisterbahn, Biergarten und mehr: Herbst-Feelings in Friedberg rücken näher

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Von: Christoph Agel

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Die Herbst-Feelings auf der Friedberger Seewiese sind im vergangenen Jahr ein erfolgreicher Versuch gewesen. Bei der Neuauflage wird das Angebot deutlich erweitert sein. Am Freitag, 16. September, geht es los. ARCHIV © Loni Schuchardt

Was sich 2021 als Erfolgskonzept entpuppt hat, wird in wenigen Tagen eine Neuauflage erleben: Wieder können die Menschen bei den Herbst-Feelings auf der Friedberger Seewiese ihren Spaß haben.

Schauen, was möglich ist, Spaß haben, ein bisschen an so etwas wie Normalität herantasten - darum ging es bei den Herbst-Feelings 2021 auf der Friedberger Seewiese. Nach dem pandemiebedingten Herbstmarkt-Ausfall im Jahr 2020 wollten Stadt und Schausteller den Menschen wieder etwas bieten, dabei aber keinen Corona-Hotspot erzeugen. Das Fazit nach den 14 Festtagen - verteilt auf drei Wochen - fiel sehr positiv aus. Und so traf man die Entscheidung, 2022 erneut auf Herbst-Feelings zu setzen.

»Es war letztes Jahr ein Probelauf, um zu sehen, wie die ganze Geschichte läuft«, sagt der Florstädter Schausteller Alexander Köhler, der gemeinsam mit seinem Altenstädter Kollegen Peter Roie federführend für die 2022er-Auflage auf der Seewiese verantwortlich zeichnet. Im vergangenen Jahr seien die Herbst-Feelings auf große Resonanz gestoßen, die Familien seien glücklich gewesen, wieder feiern und die Fahrgeschäfte nutzen zu können.

Autoskooter bis zum Breakdance

Diesmal geht der Rummel bei freiem Eintritt auf der Seewiese am Freitag kommender Woche los. Vom 16. bis zum 19. und vom 22. bis zum 25. September können die Besucher eine enorme Bandbreite an Angeboten genießen. Die Herbst-Feelings sind täglich von 14 bis 23 Uhr und an den Samstagen und Sonntagen von 12 bis 23 Uhr geöffnet.

Folgende Fahrgeschäfte und weitere Attraktionen werden auf der Seewiese platziert: Hollywood-Star (auch unter der Bezeichnung Twister bekannt), Breakdance, Autoskooter, Kinderkarussell, 3-D-Simulator, Taumler, Riesenschaukel Top-Spin, Geisterbahn, Fliegerkarussell, Schießbude. Losbude, Dosenwerfen, Streetfood-Bereich, Eiswagen und mehr. »Es ist annähernd das Programm, das normalerweise auch auf dem Herbstmarkt vor Ort ist«, sagt Köhler.

Feuerwerk zum Abschluss

Zum Abschluss der Herbst-Feelings am 25. September ist für etwa 21 Uhr ein Feuerwerk geplant. Wie der Butzbacher Schausteller Norbert Winter mitteilt, ist für den 19. September, von 14 bis 23 Uhr ein Familientag mit ermäßigten Preisen vorgesehen.

Einen Biergarten mit etwa 300 Sitzplätzen soll es ebenfalls geben Cenk Gönül vom Reichelsheimer »Cockpit« ist da kurzfristig eingesprungen. Bedienung an den Tischen werde es aufgrund der angespannten Personallage nicht geben, sagt Gönül. Derzeit versuche er noch, musikalische Unterhaltung für die Biergarten-Gäste an den Wochenenden auf die Beine zu stellen. Der Biergarten wird an allen Tagen während der kompletten Herbst-Feelings-Zeiten geöffnet sein.

Nun warten also acht Tage voller Spaß und Geselligkeit auf die Friedberger und die Besucher von außerhalb. Ein Festzelt wie auf dem Herbstmarkt wird es nicht geben. Was angesichts der Pandemie und der Planungszeit für solch eine Veranstaltung seine Gründe hat. »Das Risiko, dass irgendeine Infektionslage akut wird, war uns und der Stadt Friedberg zu groß«, sagt Köhler. Ohne Zelt sei man auf der sicheren Seite. Aber: »Dieses Jahr nähern wir uns dem Herbstmarkt, wie er ursprünglich ist, an. Wenn alles gut läuft, werden wir nächstes Jahr wieder den Herbstmarkt in gewohnter Form feiern können.«

Das Thema Energiekosten

Auf die Auswirkungen der Energiekrise auf Schausteller angesprochen, sagt Alexander Köhler, dass sich die hohen Kosten für Sprit und Strom bemerkbar machen. Dies könne man aber nicht so auf die Endverbraucher umlegen wie man müsste. Deshalb falle die Marge geringer aus als sonst. Die Preise für Rummel-Besucher seien in diesem Jahr ein bisschen gestiegen, aber nicht so exorbitant wie Energiepreise. Schausteller Alexander Köhler: »Wir versuchen immer noch, familienfreundlich zu sein.«

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