Ein Museum zum "Begreifen"

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Ein "Museum der Zukunft" soll es werden, die Politik will das Wetterau-Museum entstauben und zu neuer Geltung verhelfen. Doch wie? Darüber machen sich seit Dezember 2018 (in einem zweiten Anlauf) Vertreter der Stadtverwaltung, Kommunalpolitiker und engagierte Bürger Gedanken. Am 16. Mai sollen die Ergebnisse von bislang drei Workshops präsentiert werden. Bis dahin können Besucher die erarbeiteten Vorschläge auf Info-Tafeln im ersten Stock des Museums in der Haagstraße betrachten. Möglich ist dort auch, weitere Wünsche zu formulieren.

Ein "Museum der Zukunft" soll es werden, die Politik will das Wetterau-Museum entstauben und zu neuer Geltung verhelfen. Doch wie? Darüber machen sich seit Dezember 2018 (in einem zweiten Anlauf) Vertreter der Stadtverwaltung, Kommunalpolitiker und engagierte Bürger Gedanken. Am 16. Mai sollen die Ergebnisse von bislang drei Workshops präsentiert werden. Bis dahin können Besucher die erarbeiteten Vorschläge auf Info-Tafeln im ersten Stock des Museums in der Haagstraße betrachten. Möglich ist dort auch, weitere Wünsche zu formulieren.

Die auf den Tafeln niedergeschriebenen Wünsche sind vielfältig, viele davon geistern freilich schon seit Jahren durch die Debatte um eine Neuaufstellung des Wetterau-Museums. "Die Elvis-Ausstellung erweitern", lautet einer, andere fordern ein Café im Innenhof, eine Öffnung zum Stadtkirchenplatz, Kinovorführungen und Lesungen im Innenhof oder auch für Kinder "mehr Angebote zum Begreifen". Interaktiv muss ein Museum heutzutage sein, damit es Besucher anzieht und attraktiv bleibt.

Anfang Dezember startete der offene Dialog über Zukunft und Perspektiven des Wetterau-Museums. Der zweite und dritte Teil der Zukunftswerkstatt folgten Ende Januar und Mitte März. Unter der Moderation von Prof. Martin Cziudaj (THM) präsentierten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse, Museumsleiter Johannes Kögler und Amtsleiterin Christine Böhmerl fixierten die Themen, über die es einen Konsens gibt, schriftlich. Die Zukunftswerkstatt ist das erste und vorgezogene Themenfeld im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungsprozesses, der finanziell vom Land gefördert wird.

Die Ergebnisse werden beim Abschlusstermin der Zukunftswerkstatt am Donnerstag, 16. Mai, im Wetterau-Museum präsentiert. Böhmerl hat für diesen Abend auch eine Überraschung angekündigt.

Die Fotodokumentation der Zukunftswerkstatt ist bis Mitte Mai im ersten Stock des Wetterau-Museums zu besichtigen. Eine schriftliche Ausfertigung kann nach der Veranstaltung angefordert werden unter christine.boehmerl@friedberg-hessen oder johannes.koegler@friedberg-hessen.

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