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Mit viel Ideenreichtum

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Friedberg (pm). Seit dieser Woche präsentiert der Literatur-Grundkurs des Beruflichen Gymnasiums (BG) im Atrium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) die Ausstellung »Literatur und Skulptur«. Schüler der BG 13 gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Unterricht unter der Leitung von Deutschlehrer Michael Linn erarbeitet hatten.

Die Besonderheit beim Abitur an der JPRS ist die Wahl eines praxisorientierten Schwerpunktfaches, in dem die Schüler bereits theoretische und praktische Grundlagen für ein Studium erwerben.

Die Schülerarbeiten entstanden in Anlehnung an Bücher der Autoren Ferdinand von Schirach, Sebastian Fitzek, Bram Stoker, Paul Coelho, Morton Rhue, Philippe Pozzo di Borgo, Booton Herndon und Sean Covey. Die Jugendlichen setzten sich mit den Werken auseinander und erstellten Projektmappen mit Inhaltsangaben, Figurencharakterisierungen, Analysen und eigenen Buchbesprechungen.

In einem nächsten Schritt folgte ein Brainstorming; dann ging es über zur praktischen Umsetzung, bei der die Schüler viel Ideenreichtum sowie handwerkliches und kreatives Geschick zeigten. Hier kam ihnen zugute, dass sie im BG berufsorientierte Schwerpunkte wie Mechatronik, Bautechnik, praktische Informatik und Wirtschaft absolvieren. Die Schüler nutzten alle Möglichkeiten der Berufsschule wie die Metallwerkstatt, Schreinerei, Elektroabteilung und den Bereich Gestaltung sowie technische Geräte wie etwa einen 3D-Drucker. Auch bei den praktischen Arbeiten wurde auf die Einhaltung der AHA-Regeln geachtet.

Die von den Gruppen gestalteten Skulpturen bestechen durch die Art der kreativen Umsetzung des Themas sowie durch visuelle und plastische Gestaltungselemente, die das Engagement und die Begeisterung der Projektgruppen für »ihre« Bücher unter Beweis stellen. Bei der Fertigung der Exponate setzten die Schüler Materialien wie Holz, Papier, Kunststoff, Karton, Pappmachee, Metalle und mehr ein.

BG-Schüler Leon Schneider zieht ein positives Fazit: »Das Literaturprojekt hat dem gesamten Kurs sehr viel Spaß gebracht. Die kreative Umsetzung sowie die schriftliche Ausarbeitung ermöglichten, dass alle in den jeweiligen Gruppen ihre Stärken einbringen konnten. Das Bauen der Skulpturen stellte auch eine angenehme Abwechslung zu dem sonstigen Unterricht dar.«

Sobald es die Corona-Schutzmaßnahmen zulassen, können die ausgestellten Skulpturen an der JPRS besichtigt werden. Interessierte können sich die Schülerprodukte bereits jetzt auf der Instagram-Seite der Schule unter der Adresse @jprs_die_berufsschule und auf der Schulhomepage www.jprs.de anschauen.

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