Mit Sommerreifen unterwegs

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Wetteraukreis (agl/pob). Auch bei diesem winterlichen Wetter kommt es vor, dass ein Auto mit Sommerreifen unterwegs ist. So geschehen am Dienstag in Wölfersheim, wo die Polizei in der Södeler Straße - innerhalb einer 30er-Zone - Fahrzeuge wegen zu hoher Geschwindigkeit beziehungsweise wegen diverser anderer Verstöße anhielt.

Polizisten des regionalen Verkehrsdienstes Wetterau wurden von der hessischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Zwischen 9 und 15 Uhr stoppten sie 29 Autos und acht Lastwagen mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen. Die Bilanz: 15 Fahrzeuge waren deutlich zu schnell unterwegs, acht Fahrer waren nicht angeschnallt. Ein Paketdienstleister hatte die vorgeschriebenen Tageskontrollblätter nicht dabei, und ein Auto war trotz der Witterungsbedingungen mit Sommerreifen unterwegs. Auf den Autofahrer mit Sommerreifen kommen ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg zu. Fahrer und Verkehrsleiter des Paketdienstes müssen mit Anzeigen wegen Verstößen gegen die Fahrpersonalverordnung rechnen.

Auch in Gambach und Ober-Mörlen

»Da das Unternehmen in der Vergangenheit bereits wiederholt negativ aufgefallen war, dürfte das Bußgeld gegen den Verantwortlichen dieses Mal deutlich höher ausfallen«, teilt die Wetterauer Polizei mit. Mit welcher Geschwindigkeit das schnellste Fahrzeug in Wölfersheim unterwegs gewesen war, konnte der Polizei-Pressesprecher nicht sagen Mindestens 31 km/h zu schnell sei jedoch niemand gewesen. Hätte jemand so sehr aufs Gaspedal gedrückt, dann hätte er für einen Monat den Führerschein abgeben müssen, zwei Punkte in Flensburg bekommen und ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro zahlen müssen.

An zwei Kontrollstellen in Gambach und Ober-Mörlen überprüften Butzbacher Polizisten am Dienstag zusammen mit Bereitschaftspolizisten den fließenden Verkehr. Dabei nahmen sie insgesamt 26 Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Aufgrund diverser Verstöße wurde elfmal ein Verwarngeld fällig; drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden gefertigt. In drei Fällen blieb es bei einer mündlichen Verwarnung. Ein Fahrer wird sein Auto in den nächsten Tagen nach Beseitigung der Mängel für eine erneute Überprüfung nochmals bei der Polizei vorzeigen müssen. Die Beamten stellten ihm eine sogenannte Mängelkarte aus.

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