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Landrat Jan Weckler (2. v. l.) hat sich mit Schulleiter Ingo Baumgarten (2. v. r.) und weiteren Schulleitungsmitgliedern im neu gestalteten Lehrerzimmer des Burggymnasiums versammelt.

Mit dem Lehrerzimmer geht es los

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Friedberg (prw) »Am Friedberger Burggymnasium wird in den kommenden Jahren viel gebaut. Den Anfang machen das Lehrerzimmer und das Archiv im Dachgeschoss des Verwaltungsgebäudes, weil hier, im Gegensatz zu den anderen geplanten Maßnahmen, kein Bauantrag nötig war und wir sofort anfangen konnten.« Das teilte Landrat Jan Weckler bei einem Besuch im Burggymnasium mit.

Bei den jetzt abgeschlossenen Arbeiten wurden ein ehemaliger Klassenraum und ein angrenzendes Büro saniert und zu einem Lehrerzimmer inklusive Vorraum mit Teeküche umgenutzt. Zudem wurde das Archiv aus dem Erdgeschoss ins Dachgeschoss ausgelagert, damit diese Räume künftig ebenfalls von Lehrern genutzt werden können.

Für die kommenden Jahre stehen noch umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Die müssen aber in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz und dem Brandschutz realisiert werden. »Vor allem die notwendigen Genehmigungen dafür kosten Zeit. Deshalb war es uns wichtig, solche Arbeiten anzugehen, die unmittelbar umgesetzt werden können, zumal die Schaffung eines Lehrerzimmers am Burggymnasium dringend nötig war«, erläuterte Weckler. Nun wurde ein Raum für die Lehrkräfte geschaffen, der laut Pressemitteilung des Wetteraukreises durch unterschiedliche Tischhöhen, -formen und kombinierte Sitzmöglichkeiten »eine dynamische und flexible Arbeits- und Pausenatmosphäre vermittelt«. »Mit der Einrichtung haben wir Wert auf ein freundliches, aufgeschlossenes und zeitloses Farbkonzept gelegt. Vor allem können Lehrerzimmer und Teeküche getrennt voneinander genutzt werden, die Teeküche zum Beispiel auch für kleinere Konferenzen«, erklärte Weckler.

Zudem stehen im Lehrerzimmer Beamer und Whiteboard zur Verfügung. Raum und Möbel sind so konzipiert, dass sie sich ohne großen Aufwand in eine Konferenzbestuhlung umbauen lassen. Zusätzlich ist ein digitales Schwarzes Brett geplant. Rund 85 000 Euro hat die Maßnahme gekostet. Insgesamt sind in den kommenden Jahren Investitionen in einem Gesamtumfang von rund 700 000 Euro geplant.

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