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Merck spendet 60 000 FFP2-Masken

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Friedberg/Bad Nauheim (pm/bf). Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck aus Darmstadt hat 60 000 FFP2-Masken an die Diakonie Hessen gespendet. Die Ökumenische Diakoniestation Friedberg und das Diakoniewerk Elisabethhaus Bad Nauheim haben als erste diakonische Einrichtungen ihren Anteil bereits am Montag erhalten, teilte die Pressestelle der Diakonie mit.

Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, hat am Montag persönlich die Lieferung in der Diakoniewerkstatt Wetterau in Friedberg in Empfang genommen. »Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende«, sagte er und dankte Frank Gotthardt, Leiter Corporate and Government Relations Europe bei Merck, der die Spenden- aktion angeregt und organisiert hatte. Tag: »Mit den Masken können viele Mitarbeitende der Pflege sicher ausgestattet ihre wichtige Unterstützungsarbeit leisten und sind so bestmöglich vor einer Ansteckung geschützt.« Die Firma Merck beweise auch mit dieser großzügigen Spende ihr Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft.

Gerade in Alten- und Senioreneinrichtungen gebe es derzeit einen großen Bedarf, sagte Gotthardt. Merck sei zwar selbst kein Produzent von FFP2-Masken, der Konzern habe aber seine Kontakte nach China genutzt, um verschiedene karitative Einrichtungen mit der Spende zu unterstützen.

Kontakte nach China genutzt

Die offizielle Verteilung der Masken an zahlreiche weitere Pflegeeinrichtungen und soziale Angebote der Mitglieder der Diakonie Hessen begann am Montag, dem Internatio-nalen Tag der Pflege. FFP2-Schutzmasken sind wegen des großen weltweiten Bedarfs zurzeit stark nachgefragt und haben lange Lieferzeiten. Die Diakonie Hessen bietet kranken und pflegebedürftigen Menschen Hilfe und Unterstützung durch ihre Mitgliedseinrichtungen an. Von den 1454 Mitgliedseinrichtungen sind 28 Krankenhäuser, 297 Einrichtungen der Altenhilfe und 117 ambulante Pflegedienste. Im Bad Nauheimer Elisabethhaus hatte es nach Auskunft von Leiter Stefan Fuchs zuletzt einen Engpass an Schutzbekleidung gegeben. Im Erasmus-Alberus-Haus, einem Friedberger Seniorenheim der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen, hatten sich mehrere Bewohner mit dem Coronavirus infiziert.

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