Meister Egon Antmansky mit zwei seiner hervorragenden Brieftauben. FOTO: PM
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Meister Egon Antmansky mit zwei seiner hervorragenden Brieftauben. FOTO: PM

Meistertitel für Egon Antmansky

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Trotz Corona war es der Reisevereinigung (RV) Wetterau möglich, dank der Beachtung des Einsatzkonzeptes sowie der vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter vorgegeben Hygienemaßnahmen, den Reisebetrieb durchzuführen. Der Startschuss der Saison 2020 erfolgte zwei Wochen später als ursprünglich geplant. Am Ende sicherte sich Egon Antmansky (Burgtreu Münzenberg) den Gesamtsieg.

Ein besonderer Reiz am Brieftauben-Hobby sind die Distanzflüge. Brieftauben besitzen von Natur aus eine erstklassige Orientierungsfähigkeit und ein gutes Heimfindevermögen.

Reduziertes Flugprogramm

Durch ein gut aufgebautes Trainingsprogramm werden diese Fähigkeiten weiter ausgebaut. Sie können Distanzen von mehreren Hundert Kilometern in einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h zurücklegen. Grundsätzlich variieren die Flüge der Alttierreise zwischen 100 und 700 Kilometern. Tauben unter einem Jahr sind Jungtiere. Ihre Flugstrecken variieren zwischen 80 und 400 Kilometern.

Aufgelassen wird natürlich nur, wenn die Bedingungen allen Anforderungen entsprechen. Um dies zu gewährleisten werden extra ausgebildete Flugleiter sowie professionelle Wetterdienste eingesetzt.

Zwischen April und September finden Distanzflüge statt - ein absolutes Highlight für jeden Züchter; schließlich kann er hier sein Geschick mit dem anderer Züchter messen und den Erfolg direkt beurteilen. Durch den etwas verspäteten Beginn der Saison konnten in diesem Jahr nur elf anstatt der geplanten 13 Flüge bei der Altreise durchgeführt werden. Der letzte dieser Wettflüge brachte die Entscheidung über die Meisterschaft der Brieftauben-Reisevereinigung (RV) Wetterau. Da fünf Züchter nach dem zehnten Flug noch Chancen auf den Gesamtsieg hatten, gestaltete sich das Finale extrem spannend.

Der Auflass des letzten Fluges der Alttierreise für die Tauben des Regionalverbandes 450, zu dem auch die Tauben aus der RV Wetterau gehören, erfolgte im französischen Bourges mit einer Entfernung von 600 Kilometern. Egon Antmansky (Burgtreu Münzenberg) sicherte sich mit einem sehr guten Ergebnis alle vier maximal zu erreichenden Zähler. Damit behauptete er mit einem Gesamtergebnis von 39 Preisen, 15 237 Kilometern und 2149,53 As-Punkten der begehrtesten RV-Brieftaubenmeisterschaft den ersten Platz.

Weitere Erfolge im Reisejahr konnten folgende Züchter mit ihren Brieftauben verzeichnen: RV-Pokal-Meister wurde Edwin Weil (Burgtreu Münzenberg). Die RV-Weibchen-Meisterschaft und die RV-Jährigen-Meisterschaft gingen an AFK Knippschild (Auf zur Heimat Rockenberg), ebenso die Auszeichnung für das beste Alt-Weibchen und das beste jährige Weibchen. Den besten Altvogel und den besten jährigen Vogel hatten Rudi und Gisela Wehrum (Heimattreu Echzell).

Günter Faber ist Jungtiermeister

Nach Beendigung der Alttierreise folgte ohne Pause die Jungtierreise. Da es sich um Tiere handelt, die in diesem Jahr geboren sind, starteten sie mit einem Flug über 45 Kilometer ab Idstein und beendeten ihre Wettflugsaison mit St. Dizier (340 Kilometer).

Jungtiermeister wurde Günter Faber (Einigkeit Melbach). Das beste Jungtier hatte Horst Maul, Horst (Treff ein Wölfersheim).

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