Die Görbelheimer Hohl: In Richtung Industriegebiet gibt es einen Radweg (l.), in Richtung Kaserne nicht. Die Verbreiterung der Bahnbrückenunterführung soll aber auch mehr Platz für Autos und Lkw schaffen. FOTO: NICI MERZ
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Die Görbelheimer Hohl: In Richtung Industriegebiet gibt es einen Radweg (l.), in Richtung Kaserne nicht. Die Verbreiterung der Bahnbrückenunterführung soll aber auch mehr Platz für Autos und Lkw schaffen. FOTO: NICI MERZ

Mehr Platz auf Weg zur Kaserne

  • Jürgen Wagner
    vonJürgen Wagner
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Friedberg(jw). Still ruht das Kasernengelände, noch ist vom neuen Stadtteil nichts zu sehen. Aber die Planungen laufen, auch im weiteren Umfeld der Kaserne. Wie berichtet, muss die DB Netz AG die Eisenbahnunterführung in der Görbelheimer Hohl erneuern. Einen Teil der Kosten trägt die Stadt, die sich eine bessere verkehrliche Anbindung des (bald ehemaligen) Kasernengeländes wünscht.

Im Haupt- und Finanzausschuss nannte Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) nun Zahlen. Die Planungskosten für den Umbau der Bahnunterführung belaufen sich auf 20 000 Euro, die im Haushalt 2021 bereitgestellt werden sollen. Die Baukosten liegen bei rund 250 000 Euro. Die Stadt hatte gegenüber der Bahn den Wunsch geäußert, die Durchfahrtsbreite von 7,52 auf 12,95 Meter zu verbreitern. Dies dient nicht nur dem Pkw- und Lkw-Verkehr. Auch Radfahrer sollen auf dieser Strecke sicher unterwegs sein.

Im Investitionsprogramm für 2022 stehen weitere 1,9 Millionen Euro für die Erneuerung der Unterführung bereit.

Wie Antkowiak mitteilte, wurden die Anregungen der Bürger in den Rahmenplan der Kaserne eingearbeitet. Dieser wird in den kommenden Wochen in den politischen Gremien vorgestellt, dann folgt die Abstimmung. Anhand des fertigen Rahmenplans ermittle die BiMA als Eigentumsverwalterin des Bundes den Wert des 74 Hektar großen Kasernegeländes. Gleichzeitig erstelle die Baulandoffensive Hessen eine eigene Wertermittlung. Dies dient laut Antkowiak dazu, vergleichbare Zahlen zu erhalten. Magistrat und Stadtverordnete haben mehrere ehemalige Kasernengelände in Hessen besichtigt, potenzielle Investoren haben sich vorgestellt oder stellen sich den Gremien noch vor.

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